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„In 2011 wird Enercon-Werk in Haren gebaut“

Kommt Enercon nach Haren?Kommt Enercon nach Haren?

Ende 2008 kündigte die Enercon GmbH aus Aurich an, ein Werk zum Bau von Rotorblättern für Windkraftanlagen in Haren zu errichten. Nachdem es in den vergangenen Monaten still um das Projekt geworden war, sagte heute der Harener Bürgermeister Markus Honnigfort: „Ich bin ganz optimistisch, dass Enercon an den Plänen festhält.“

Beim Besuch von vier SPD-Landtagsabgeordneten im Eurohafen ergänzte er: „Wir sind in guten Gesprächen mit Enercon.“ Die Flächen seien bereits in einer Größenordnung von vier bis fünf Hektar reserviert. Sie grenzen direkt an das Rothkötter Kraftfutterwerk an. Honnigfort wörtlich: „Wir stehen in konkreten Verhandlungen und in 2011 wird dann auch gebaut.“ Ursprünglich wollte der Windkraftanlagenhersteller sogar bereits Mitte 2011 mit 500 Beschäftigten die Produktion aufnehmen. Der Harener Bürgermeister ergänzte, dass der interkommunale Eurohafen zudem mit zwei weiteren Betrieben „aussichtsreiche Gespräche“ führt.


Die perfekte Logistikanbindung des Eurohafens als „Basis für die wirtschaftliche Entwicklung im mittleren Emsland“ werde noch dadurch verbessert, dass im Areal ein Lichtwellenleiter liegt. Hiermit werde Enercon in die Lage versetzt, eine direkte Standleitung von 10-Mbit ins Hauptwerk nach Aurich zu nutzen.

Um die verkehrliche Situation im rund 450 Hektar großen interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet zu verbessern, soll eine bessere Anbindung an die Bundesstraße 70 entstehen. Eine Möglichkeit wäre die Trasse „Im Industriepark“ bis zur B 70 und dort mit einer Brücke anzubinden. Eine Brückenkonstruktion sei aber auch an der Zufahrt „Am Rögelberg“ denkbar. Zu den Themen des Informationsgesprächs mit den SPD-Politikern gehörten auch zukünftige Infrastrukturprojekte. Holger Giest




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