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Schöner Parken am Piesberg

Auch ohne Bundesgartenschau wird der Piesberg immer feiner herausgeputzt. An seinem Osthang entsteht rund um den 150 Jahre alten Mammutbaum im ehemaligen Garten des Bergwerksdirektors Pagenstecher ein Arboretum. Um diesen Park mit seltenen Baumarten besser erreichen zu können, wurde an der Straße „Im Quellengrund“ ein Parkplatz angelegt.

Wallenhorsts Bürgermeister Ulrich Belde (SPD) und der Osnabrücker Ratsvorsitzende Josef Thöle (CDU) versuchten zunächst, sich zu einigen, wer nun wen eingeladen hatte und auf „seinem“ Territorium begrüßen dürfe. Denn der Parkplatz liegt auf Wallenhorster Gebiet, Grund und Boden gehören aber der Stadt. Thöle ganz Diplomat: „Diese Baumaßnahme ist ein weiteres Beispiel der vorbildlichen Kooperation der beiden Kommunen, die sich den Piesberg teilen. Die Stadt Osnabrück ist dankbar für diesen Wallenhorster Beitrag zur weiteren Erschließung des Piesbergs.“ Belde stellte einen Bezug her zu dem vor knapp zwei Jahren ebenfalls auf Lechtinger Gebiet hergestellten Parkplatz am Grubenweg. Beide Zugänge würden die Erreichbarkeit des Naherholungsgebietes Piesberg von der Wallenhorster Seite aus stark verbessern, das wilde Parken habe ein Ende. „Die 13000 Euro, die uns dieser neue Parkplatz gekostet hat, sind für Wallenhorst gut angelegtes Geld“, meint Belde.

Daniela Barlag vom städtischen Projektbüro Piesberg freute sich über den weiteren Baustein des werdenden Kultur- und Landschaftsparks Piesberg, der nun eingefügt sei. Beim Bergfest am 7. September werde er, wiederum in Kooperation mit Wallenhorst, offiziell eröffnet.

Für den Wallenhorster Bauausschuss-Vorsitzenden Manfred Gretzmann wird der Ostzugang des Piesbergs aber erst dann zu einer runden Sache, wenn eine Lösung für den „Schandfleck am Ortseingang von Lechtingen“, das verfallene ehemalige Café Hindenburg zu Füßen des Arboretums, gefunden ist.


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