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Alle zahlten für die tote Kuh

Von Stefan Prinz

Himbergen. Einer der nützlichsten Vereine war früher der Himberger „Kuhkastenverein“. Noch vor einem halben Jahrhundert gab es in dem kleinen Dorf rund 20 Landwirte. Nur ein Teil dieser Bauern hatte allerdings genug Land und Vieh, um davon leben zu können.

Ärmere Himberger, die nur ein oder zwei Kühe im Stall hatten, schlossen sich zum sogenannten Kuhkastenverein zusammen. Starb eine ihrer Kühe, hatte ein Einzelner kaum genug Geld, um sich Ersatz zu kaufen. Die neue Kuh wurde deshalb aus einer Gemeinschaftskasse des Vereins bezahlt und der Verlust damit auf alle Schultern verteilt.