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Neue Ferienhäuser sollen für Arbeit und Touristen sorgen

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Einen wohl klingenden Namen hat das Kind bereits: "Ferienwohnen Emspark Auenwald". Architekt und Mitinvestor Josef Wulf stellte auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Touristik und Kultur der Gemeinde Geeste Pläne des projektierten Ferienhausgebietes am Speicherbecken vor.

Wulf erläuterte, dass die einzelnen Ferienhäuser in Massivbauweise entstehen sollen. Die Hausgröße wird je nach Typ zwischen 55 und 70 Quadratmeter betragen. Die Bauarbeiten könnten bereits im kommenden Frühjahr beginnen, vorausgesetzt, dass das Genehmigungsverfahren bis dahin abgeschlossen ist. Der Architekt rechnete vor, dass 30 Bauhandwerker vom Maurer bis zum Maler für fünf Jahre Arbeit am Projekt finden könnten. Außerdem rechne er damit, dass durch die Ferienwohnanlage vier Dauer- sowie 20 Teilzeitarbeitsplätze geschaffen werden.

Als Areal für das Bauvorhaben wird eine Fläche westlich der Biener Straße favorisiert. Die Flächengröße für das Projekt umfasst insgesamt rund 15 Hektar. Bis zur Siedlung '"'Kottbree'"' beträgt die Entfernung etwa 240 Meter. Auf dem Gelände sollen zirka 100 Ferienhäuser sowie 100 Stellplätze für Campingfahrzeuge errichtet werden. An der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Projektes ließ Wulf keinen Zweifel. Bereits 80 Prozent der Häuser des ersten Bauabschnittes könnten seinen Angaben nach verkauft sein, wenn das Projekt schon genehmigt wäre. Der erste Abschnitt würde insgesamt 38 Häuser umfassen. Die Bauherren möchten die Häuser sowohl vermieten als auch verkaufen. Auf dem Gelände hätte außerdem ein Hotel Platz. Da es jedoch hierfür zurzeit noch keinen Investor gäbe, würde dieser Bauabschnitt bis auf weiteres zurückgestellt. Da die einzelne Grundstücksgröße relativ klein bemessen ist, sind Gemeinschaftsfreizeiteinrichtungen auf dem Areal vorgesehen, zum Beispiel ein Grillplatz und Plätze für Angler an den künstlichen Seen, die entstehen sollen. Der Aushub der Seen wird für die Straßen der Ferienanlage benötigt. Ein Kiosk könnte den Urlaubern als Einkaufs- und Servicestation dienen.

Es ist projektiert, dass die Ferienwohnanlage an drei Seiten von einem Wall umgeben wird. Lediglich nach Westen, also zu den Emsauen hin, soll alles offen sein, so dass Wanderwege gut erreicht werden können. Die Investoren legen bei der Planung Wert darauf, dass die Ausgleichsflächen touristisch mitzunutzen sind. Außerdem ist geplant, möglichst nur hochstämmige Bäume, gedacht ist an Buchen, anzupflanzen. Auch ein Ginsterhügel soll nach den Wünschen der Bauherren entstehen.

Diskutiert wurde im Ausschuss auch eine mögliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Biener Straße im Bereich des Feriengebietes. Wulf: '"'Für uns ist es ungemein wichtig, eine Verkehrsberuhigung zu bekommen.'"' Es müsse sich dabei mindestens um Ortsgeschwindigkeit oder vielleicht sogar darunter handeln.


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