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Brögberner Teiche: Pfad wird erneuert

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Abgebaut und durch Schotterpfade ersetzt werden die Holzpfade im Bereich des Großen Brögberner Teichs. Auch der Oberbau der Brücken wird erneuert. Fotos: Manfred BuschhausAbgebaut und durch Schotterpfade ersetzt werden die Holzpfade im Bereich des Großen Brögberner Teichs. Auch der Oberbau der Brücken wird erneuert. Fotos: Manfred Buschhaus

Die Wiederherstellung des Erlebnispfades durch den Großen Brögberner Teich stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung von Umweltausschuss des Lingener Stadtrates und des Ortsrates Brögbern am Großen Brögberner Teich. Als dezentralen Standort der Expo 2000 hatte die Stadt Lingen das Modellvorhaben „Ökologische Entwicklung des Naturraumes Schilligmanngraben/Brögberner Teiche“ unter dem Motto realisiert: „Ist Landschaft reparierbar?“

Mit dem Rückbau des Naturraumes sollte ökologischen Gesichtspunkten mehr Gewicht als bisher eingeräumt werden.

 

Dazu wurde das Niederungsgebiet als „Großer Brögberner Teich“ wiedergeschaffen. Der Feuchtraum sollte die im Wasser des Mühlenbachs gelösten Nährstoffe entfernen, das Wasser mit Sauerstoff anreichern und als Überflutungsreservoir dienen. Der „Erlebnispfad“ sollte Interessierten das Leben von Flora und Fauna in dem Feuchtgebiet erschließen.

 

Bei schönstem Hochsommerwetter traf man sich zusammen mit Mitgliedern der Stadtverwaltung auf dem Parkplatz am Großen Brögberner Teich. Nach der Begrüßung durch Brigitte Brüggmann, Vorsitzende des Umweltausschusses, erläuterte Ortsbürgermeister Bernhard Teschke, dass es nach wie vor hier regen Besucherverkehr und starkes Interesse an dem Projekt „Brögberner Teiche“ gebe. Deshalb sollte der Erlebnispfad mit allen Brücken wieder begehbar, der Pfad wieder verkehrssicher gemacht werden.

 

Teschke: „Nach Ansicht des Ortsrates ist es zweckmäßig, zusammen mit dieser Maßnahme eine Erläuterungstafel hier am Parkplatz anzubringen, anhand derer sich der Besucher auf der einen Seite über den Ortsteil und auf der anderen Seite über das Modellvorhaben informieren könne.“ Auch das vor allem bei Kindern beliebte „Tierquiz“ am Pfad solle wiederhergestellt werden.

 

Die Ortsbesichtigung zeigte die Dringlichkeit der Maßnahme. Der Erlebnispfad ist nicht mehr verkehrssicher. Nachdem Hans-Josef Lis, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt, über die Konzeption des Projektes informiert hatte, erläuterte Georg Tieben vom Tiefbauamt, dass der gesamte Oberbau der Brücken in Eichenholz erneuert und stabil imprägniert werden müsse. Pfade durch das Niederungsgebiet empfehle er als schmale Schotterpfade anstelle des jetzigen „Holzpfades“. Die Finanzierung der Maßnahmen sei einschließlich Erläuterungstafeln gesichert.

 

Die Verwaltung wurde von den Gremien einstimmig beauftragt, für die Wiederherstellung des Erlebnispfades zu sorgen.


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