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Jugendfeuerwehr Bippen holte sich den Siegerpokal

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Regenschauer, starker Wind und nur ab und zu ein bisschen Sonnenschein. Petrus zeigte sich beim Spiel ohne Grenzen der Jugendfeuerwehren im Landkreis Osnabrück nicht immer von seiner besten Seite. Doch das hielt 230 Jungen und Mädchen aus 20 Jugendfeuerwehren nicht davon ab, mit viel Spaß die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Und auch eine Überraschung sollte es noch geben.

Organisator Heinz Wischmeyer zeigte sich hoch erfreut über die rege Beteiligung der Jungen und Mädchen aus dem gesamten Landkreis Osnabrück. Von Quakenbrück bis Melle, von Bad Iburg bis Ostercappeln – alle Teilnehmer freuten sich auf die Spiele, die von den aktiven Kameraden der 14 Feuerwehren der Gemeinde Bad Essen ausgearbeitet wurden.

Neben den bekannten Spielen wie Sommerski oder Wassertransport hatten sich die Verantwortlichen eine Vielzahl neuer Varianten, wie zum Beispiel "Blindes Schaf", "Wurf mit Hindernissen" oder eine "Schlittenfahrt" ausgedacht. Neu war auch, dass ein Spiel gegen eine andere Gruppe gespielt werden musste. Für die Jugendlichen ein weiterer Anreiz, höchsten Einsatz und tolle Leistungen zu bringen. Dass dabei der Umgang mit dem Element Wasser nicht zu kurz kam, versteht sich von selbst.

Zur Siegerehrung konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Josef Brockmeyer neben Günter Harmeyer von der Gemeinde Bad Essen und Ernst Mönter als Ortsbürgermeister von Eielstädt auch den stellvertetenden Abschnittsleiter Nord, Helmut Meyer von der Kreisfeuerwehrführung, begrüßen. Gemeindebrandmeister Rolf Gardemann und sein Stellvertreter Jürgen Wilms waren zudem während der Spiele "kritische Beobachter". Günter Harmeyer ging in seiner Rede zunächst auf die Entwicklung der Jugendfeuerwehr Bad Essen ein. Die Jugendwehr sei im Jahr 1972 gegründet worden und stelle seit nun fast 30 Jahren eine feste Größe in der Gemeinschaft dar. 43 Jugendliche seien eine Zahl, die den Stellenwert der Feuerwehr am besten ausdrückte. "Die Bereitschaft zum Helfen fördern" sei eine wichtige Aufgabe, die auch breite Unterstützung durch die Bevölkerung erfahre.

Höhepunkt vor der Siegerehrung war die Verleihung der Florianmedaille an Jugendwart Heinz Wischmeyer. Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die niedersächsische Jugendfeuerwehr verleihen kann. Durch sie werden diejenigen Feuerwehrleute ausgezeichnet, die durch großes Engagement und fachliche Kompetenz die Jugendarbeit vor Ort maßgeblich beeinflussen und fördern. In seiner Laudatio erinnerte Brockmeyer an die Laufbahn des Ausgezeichneten und zeichnete dessen "Lebensweg" als Ausbilder, Betreuer und Gemeindejugendwart nach. Zu guter Letzt konnten auch die voller Ungeduld wartenden Jugendlichen ihre Pokale in Empfang nehmen. Es gewann die Jugendfeuerwehr Bippen vor den Gruppen aus Bissendorf, Neuenkirchen und Wellingholzhausen.


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