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Sportstunde einmal ganz anders

Die richtige Technik im Kickboxen erklärte Cynthia Riebeling, die die Sportart selbst in einem Verein ausübt, den Haupt schülern in der Turnhalle an der Heinrichstraße. Foto: Maren StritzkeDie richtige Technik im Kickboxen erklärte Cynthia Riebeling, die die Sportart selbst in einem Verein ausübt, den Haupt schülern in der Turnhalle an der Heinrichstraße. Foto: Maren Stritzke

„Erst machen wir einen Sidekick und dann einen Roundkick“, gibt Cynthia Riebeling die nächste Übung an. Seit Herbst letzten Jahres leitet sie jeden Freitag an der Hauptschule Bramsche die Arbeitsgemeinschaft (AG) Kickboxen, in der sich die Schüler der neunten Klassen mal so richtig „auspowern“ können.

Ermöglicht wurde das Sportangebot durch den „Weißen Ring“, der sich mit der Aktion „Kraft gegen Gewalt – Sportler setzen Zeichen“ für Gewaltprävention einsetzt. Die Hilfsorganisation spendete der Hauptschule Bramsche unter anderem einen Boxsack, Boxhandschuhe und Springseile. Auf Anfrage der Sportlehrer Sandra Castrup und Stefan Rudys erklärte sich Riebeling bereit, die AG zu leiten. Sie bildete sich im Rahmen ihres Anerkennungsjahres zur Sozialarbeiterin bei der Stadtjugendpflege Bramsche in dieser Sportart fort.

Zu Anfang des Trainings stehen Aufwärmen und Stretchen auf dem Programm. Erst dann werden die Grundtechniken erlernt. Anders als beim konventionellen Boxen werden auch die Füße eingesetzt.

„Bei den Mädchen stärkt der Sport das Selbstbewusstsein. Bei den Jungen geht es um Disziplin. Sie können nicht einfach auf den Boxsack schlagen, sondern müssen ihre Kraft kontrolliert einsetzen“, sagte Riebeling.


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