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Konvent für Ordensschwestern Pfarrhaus in Berßen künftig Stützpunkt für Alten- und Krankenpflege

Von Willi Rave

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In das ehemalige Berßener Pfarrhaus werden im Juni sechs Ordensschwestern aus Indien einziehen.Foto: Willy RaveIn das ehemalige Berßener Pfarrhaus werden im Juni sechs Ordensschwestern aus Indien einziehen.Foto: Willy Rave

Berssen. Das 1926 errichtete Berßener Pfarrhaus, in dem nach der Verabschiedung von Pfarrer Heinrich Bolmer nur noch das Pfarrbüro untergebracht ist, wird demnächst einen Konvent mit sechs indischen Schwestern beherbergen.

Derzeit sind Handwerker damit beschäftigt, nach den Plänen des ortsansässigen Architekturbüros „Ingenieurgesellschaft Behnen & Ludmann“, das auch die Bauaufsicht führt, unter Leitung von Architekt Hubert Schulte die Räume in dem ortsbildprägenden Gebäude neben der Kirche umzugestalten. Dabei werden auch die Fußböden sowie die sanitären Anlagen und die Elektroleitungen erneuert. Außerdem werden die Brandschutzeinrichtungen auf den Stand der Technik gebracht.

Die Kosten für den Umbau, an dem sich das Bistum beteiligt, bezifferte Albert Behnen mit rund 100000 Euro. Heinrich Bolmer war der letzte Pfarrer vor Ort. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand ist der in Sögel wohnende Geistliche auch für Berßen zuständig.

Von einem einladend gestalteten Eingangsbereich haben Besucher im Erdgeschoss Zugang zum Pfarrbüro und zu den Dienstzimmern des Pfarrers und des Gemeindereferenten sowie zu mehreren Besprechungsräumen. Außerdem sind Räume für die Beherbergung eines Geistlichen ausgebaut.

Im Obergeschoss hat der neue Schwesternkonvent seine Räume. Sechs indische Ordensfrauen werden im Juni einziehen und ihren Dienst in der Pfarreiengemeinschaft unter anderem in der Kranken- und Altenpflege aufnehmen. Neben den einzelnen Zimmern sind weitere sogenannte Funktionsräume und ein Andachtsraum geplant.


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