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Glaner Damen unter dem Hut

Zum Saisonende wird die Abteilung Damentischtennis im TuS Glane nach 40 Jahren erfolgreicher Arbeit geschlossen. Betreuer und Trainer haben ebenso wie die aktiven Damen bereits einen neuen Verein gefunden.

Während Nationalspielerin Rosalia Stähr in Verhandlungen mit einen aktuellen Erstligisten steht, wird sich Christiane Praedel ganz auf ihre Tätigkeit als Landestrainerin beim niedersächsischen Verband konzentrieren. Ihre Karriere beenden Ex-Nationalspielerin Katrin Meyerhöfer und Christina Lienstromberg. Die zu Saisonbeginn verpflichtete Aneta Martinkova zieht es zurück in die Heimat, vielleicht zu einem Zweit- oder Drittligisten in der Nähe von Chemnitz.

Beim Zweitligisten WRW Kleve, wo die aus Hasbergen stammende Ilka Böhning aktiv ist, wird Jessica Wirdemann in der kommenden Saison nach neun Jahren TuS Glane spielen. Einen Regionalligisten melden Katja Hüper (TTK Großburgwedel), Anne Sewöster und Melissa Koser (beide Steinbergen) als ihren neuen Verein.

„Wir wollen den Tischtennissport in der Osnabrücker Region stärken“, sagt Nicole Stromberg, die gemeinsam mit Nina Tschimpke, Sabine Linnemeyer und Trine Schou zur Spvg. Oldendorf wechselt. Während Tschimpke mit der aus GMHütte stammenden Meike Müller nach dem Aufstieg in die Regionalliga die „Erste“ aus dem Grönegau verstärken soll, Linnemeyer sich in der „Dritten“ um die Talente kümmern möchte, werden Stromberg und Schou sich in der Betreuung engagieren.

Vielleicht wird bei so viel Unterstützung der ausgezeichneten Arbeit der Familie Chrzanowski im Grönegau schon bald in unmittelbarer Nähe von Bad Iburg eine neue Tischtennishochburg entstehen.