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Fachleute vor Ort Schwagstorf: Bustasche soll für mehr Sicherheit an der Haltestelle der Marienschule sorgen

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<em>Gefahr in Verzug:</em> Die Bushaltestelle an der Marienschule in Schwagstorf Richtung Schwagstorf ist nicht ungefährlich. Nun soll Abhilfe geschaffen werden. Foto: Christoph SchillingmannGefahr in Verzug: Die Bushaltestelle an der Marienschule in Schwagstorf Richtung Schwagstorf ist nicht ungefährlich. Nun soll Abhilfe geschaffen werden. Foto: Christoph Schillingmann

Schwagstorf. Es kommt Bewegung in die Sache: In dieser Woche haben sich Verkehrsexperten an der Marienschule in Schwagstorf getroffen, um die Probleme an der Schulbushaltestelle der B214 in Richtung Osnabrück zu besprechen.

Mit von der Partie waren Vertreter des Landkreises, der Polizeiinspektion, der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Stadt Fürstenau. Sie stellten fest, dass die Bushaltestelle in Richtung Fürstenau unproblematisch ist und keine Gefahr für Schüler darstellt. Auf der anderen Seite komme es jedoch wegen der gestiegenen Schülerzahlen an der Marienschule und der nicht ausreichenden Aufstellfläche zu „unübersichtlichen Situationen“, so der Landkreis.

Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge wiederum, die die Bushaltestelle passieren, sahen die Fachleute nicht als Problem an. Nur sechs Prozent der Fahrer würden die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschreiten, wie Messungen ergeben hätten. Gleichwohl werde es im April eine weitere Kontrolle geben.

Das Ergebnis des Treffens: An der Haltestelle in Richtung Osnabrück wird eine Bustasche mit einer Länge von 30 Metern erstellt, und zwar so, dass die Busse nicht mehr auf der Fahrbahn stehen, aber die Nutzung des Mehrzweckstreifens möglich ist. Die Planungen und die Finanzierung wird die Landesbehörde Straßenbau und Verkehr übernehmen.

Was die zusätzlich notwendige Aufstellfläche für Schüler angeht, so sei die Marienschule gefragt, die das Grundstück bereitstellen müsse, so Peter Selter. Aber auch die Finanzierung sei seiner Ansicht nach Sache der Schule, so der Stadtdirektor. Die Kommune sei schließlich nicht Träger der Privatschule. Das sei ein kirchlicher Orden. Überdies müsse sich die Schule, wenn sie immer mehr Schüler annehme, auch um einen reibungslosen Bustransport kümmern. Hätten 2006/2007 noch 223 Schüler die Marienschule besucht, so seien es inzwischen 433 – ein großer Teil davon Busschüler. Über die Situation werde er auch am Donnerstag im Samtgemeinderat berichteten, so Peter Selter abschließend.


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