MHO-Chefarzt PD Dr. Fabian Höhn im NOZ-Medienzentrum „Gesundheit im Gespräch“ zu Augenerkrankungen

Von Jens Lintel

In der MHO-Augenklinik werden jährlich rund 23.000 Patienten versorgt.In der MHO-Augenklinik werden jährlich rund 23.000 Patienten versorgt.
B.Meckel-Wolf

Osnabrück. In der neuen Reihe „Gesundheit im Gespräch“ des Marienhospitals (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken informieren Chefärzte und weitere Spezialisten über aktuelle Themen aus ihren Fachabteilungen und können mit individuellen Fragen angesprochen werden. Die Reihe umfasst Vorträge mit Fragerunden, zu denen vorher Themenvorschläge eingesandt werden können. Die Vorträge laufen im NOZ-Medienzentrum und sind hybrid per Internetübertragung zugänglich.


Zum Auftakt steht am Mittwoch, 17. November, 18.30 Uhr, PD Dr. Fabian Höhn, Chefarzt der MHO-Augenklinik, auf dem Podium. Er wird unter der Überschrift „Was tun, wenn die Sehkraft schwindet – die häufigsten Augenerkrankungen im Alter“ über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten u.a. von Grauer Star, Grüner Star und der Alterskorrelierten Makuladegeneration (AMD) sprechen. Höhn will Informationen zu allen Fragen oder Themen mit in den Vortrag aufnehmen, die zuvor eingesandt werden. Im Anschluss kann er von Zuhörern angesprochen werden.

Fragen einsenden

Einsendungen für den Vortrag sind bis einschließlich 14. November per E-Mail über augenklinik-mho@niels-stensen-kliniken.de möglich. Der Vortrag ist kostenlos. Die Internetübertragung des Vortrages kann über www.noz.de/augenheilkunde aufgerufen werden. Aufgrund der steigenden Corona-Inzidenzen ist die geplante Präsenzveranstaltung im NOZ-Medienzentrum abgesagt worden. Bereits erworbene Tickets können erstattet werden. 

B.Meckel-Wolf
PD Dr. Fabian Höhn ist Chefarzt der MHO-Augenklinik.

Wie Höhn erklärt, will das MHO in der neuen Reihe medizinische Schwerpunkthemen aus allen Fachbereichen aufgreifen. Zum Start sei mit der Augenheilkunde eine Disziplin ausgewählt worden, auf die viele Patienten und besonders ältere Menschen ihr Interesse richten. „Das Sehen ist die körperliche Fähigkeit, der mit Abstand die wichtigste Bedeutung für ein selbstbestimmtes Leben beigemessen wird“, sagt Höhn. „Und gleichzeitig ist eine Erblindung eine Erkrankung, die von vielen Menschen besonders gefürchtet wird. Besonders für Patienten, die von einer schweren Sehbeeinträchtigung betroffen sind, ist der Leidensdruck unendlich hoch.“ Furcht vor Erblindung rangiert bei Menschen in der Altersgruppe über 50 noch vor der Angst vor einer Krebserkrankung und vor Demenz.

Der ausführliche Talk im Video: 

Immer bessere Möglichkeiten zu helfen

Wie der Mediziner erklärt, gehen die meisten Augenerkrankungen auf Alter oder auf Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus zurück. Durch moderne Operationsmethoden mit Laser und Netzhautchips bestehen nach den Worten von Höhn immer bessere Möglichkeiten, Beeinträchtigungen des Sehens aufzuhalten, zu beseitigen oder es sogar wieder zu verbessern. „Operationen des Grauen Stars sind der häufigste Eingriff, der in Deutschland gemacht wird“, so Höhn. Nach seinen Angaben werden 800.000 derartige Operationen jährlich durchgeführt, bei denen eine künstliche Linse ins Auge eingesetzt wird.

Tendenz weiter steigend, denn der Fachbereich ist durch den Wandel der Alterspyramide mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen auf steigende Zahlen eingerichtet. „Das zeichnet sich auch bei uns ab. Die Anzahl der Patienten im stationären Bereich ist in den letzten Jahren sicher um etwa 30 Prozent gestiegen“, so Höhn. Nach den Worten des Mediziners hält das MHO die einzige bettenführende Ophthalmologische Station in der Region vor. Sie bedient mit 40 Betten ein Einzugsgebiet, das weit über die Stadt und den Landkreis Osnabrück hinausgeht.

Höhns Team gehören vier Oberärzte und zehn Assistenzärzte an, jährlich versorgen sie etwa 3000 Patienten stationär und 20000 ambulant. „Wir sind im Alltag mit vielen Notfallpatienten befasst, hauptsächlich bilden aber die Behandlung von Grauem und Grünem Star und von Netzhaut- und Glaskörpererkrankungen unsere klinischen Schwerpunkte. Bei der Netzhautchirurgie zählen wir zu den Häusern mit den meisten Eingriffen in Deutschland“, so der 44-jährige Höhn. Klinik für Augenheilkunde im MHO:

www.niels-stensen-kliniken.de/marienhospital-osnabrueck/medizin/kliniken/augenheilkunde.html

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