ANZEIGE Wie Multiple Sklerose das Leben verändert

Von Niels Stensen Neurozentrum

Dank der Behandlung durch Neurologin Dr. Andrea Neundorf führt Florian R. ein ganz normales Leben.Dank der Behandlung durch Neurologin Dr. Andrea Neundorf führt Florian R. ein ganz normales Leben.
Swaantje Hehmann

Osnabrück. Vor gut acht Jahren traf es Florian R. aus Bad Essen plötzlich. Als er in der Nacht aufstehen wollte, gaben seine Beine einfach unter ihm nach. Er konnte weder gehen noch stehen. „Meine Beine haben sich angefühlt wie Gummi.“

Schnell begibt R. sich in Behandlung. Durch starke Medikamente wird er ruhiggestellt. Doch eine genaue Diagnose bleibt aus. Um Klarheit zu bekommen, fährt er 2014 nach Osnabrück in die Klinik für Neurologie im Marienhospital. Dort wird ihm Hirnwasser entnommen und ein MRT durchgeführt. Nach weiteren neurologischen und koordinativen Tests steht die Diagnose: Multiple Sklerose, eine chronische, nicht heilbare Erkrankung des Nervensystems. Im ersten Moment ein großer Schock für R.  

Doch in der Klinik für Neurologie ist er bereits in den richtigen Händen. Dort wird das Krankheitsbild ambulant und stationär behandelt, begleitet von Physiotherapie und Rehamaßnahmen. Von der Chefärztin und Neurologin Dr. med. Andrea Neundorf wird er mit Kortison behandelt. Seit einiger Zeit bekommt er zudem halbjährig eine Infusion, über die Antikörper verabreicht werden. „In 90 Prozent ist dadurch ein annähernd normales Leben mit MS möglich“, so die Neurologin. „Je eher mit der Therapie begonnen wird, desto besser sind die Chancen.“ 

„Wenn ich gerade keinen Schub habe, kann ich alles machen“

Die Erkrankung selbst verläuft häufig in Schüben und ist nicht heilbar. Bei R. etwa sei die MS hochaktiv, mit teils schweren Schüben, so Neundorf. Erst Anfang des Jahres musste er deshalb bereits zwei Mal stationär aufgenommen werden. „Wenn ich einen Schub habe, merke ich das als Erstes in den Beinen“, sagt R., „die sind dann einfach kraftlos.“

Für R. ist das erste ungute Gefühl aber längst Vergangenheit. Im Alltag ist die Krankheit für ihn kaum noch präsent. „Wenn ich nicht gerade einen Schub habe, kann ich alles machen.“ Seine Krankheit verschweigt er nicht. „Ich gehe offen und ehrlich damit um. Ich muss mich nicht verstecken.“ Negative Gedanken über ein Leben mit MS habe er keine, sagt er. „Warum auch? Ich habe eine gute Neurologin und eine tolle Familie. Ich habe gelernt, mit der Krankheit umzugehen.“

Zertifizierte Schwepunktpraxis für MS-Patient*innen

Das Niels Stensen Neurozentrum bietet mit einer Spezialambulanz eine umfassende Versorgung von MS-Patient* innen. Die Ambulanz ist als Schwerpunktpraxis der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft zertifiziert.
Seit mehr als 30 Jahren besteht dieser Behandlungsschwerpunkt am Standort Natruper Holz bereits.

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