ANZEIGE Nierentransplantation - Nephrologie im Klinikum Osnabrück

Von Klinikum Osnabrück

Die Hauptaufgabe der Nieren besteht in der Entgiftung des Körpers - ist diese Funktion gestört, sammeln sich Giftstoffe im Körper an.Die Hauptaufgabe der Nieren besteht in der Entgiftung des Körpers - ist diese Funktion gestört, sammeln sich Giftstoffe im Körper an.
iStock/Shidlovski

Osnabrück. Herz und Niere sind korrespondierende Organsysteme und es gibt häufig ein Zusammenspiel von Erkrankungen der Niere und des Herzkreislaufsystems. Wegen der zahlreichen Schnittmengen zwischen den Fachgebieten bildet die Nephrologie, also das Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen beschäftigt, im Klinikum Osnabrück eine Fachabteilung mit der Kardiologie und der Angiologie, die sich mit Erkrankungen der Blutgefäße befasst.

Leitender Abteilungsarzt ist Dr. Christoph Jüttner, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie, der sich auch auf Bluthochdruck spezialisiert hat. Der 54-Jährige arbeitet bereits seit 11 Jahren im Klinikum. Jüttner und sein Team stellen für Patienten mit akutem Nierenversagen und andere Notfalleinsätze eine 24-Stunden- Bereitschaft sicher.

Jährlich sind es mehrere hundert Patienten, die im Klinikum stationär wegen akuter Erkrankungen der Nieren versorgt werden. Jüttner ist außerdem der Ärztliche Leiter des ebenfalls auf dem Finkenhügel angesiedelten Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantationen (KfH). „Bei uns sind es alles in allem etwa 20.000 stationäre und ambulante Dialysen jährlich, die wir in beiden Einrichtungen auf dem Finkenhügel erbringen“, so Jüttner.

Mehr als 3.500 Transplantationen im Jahr 2020

Um die Bedürfnisse der Dialysepatienten zu berücksichtigen, werden die Behandlungen in 4 Dialyseschichten erbracht, sogar bis spät nach Mitternacht. Zu den weiteren Leistungen der Abteilung gehören auch nephrologische Sprechstunden. In den diesen Sprechstunden werden Patienten in allen Stadien einer akuten oder chronischen Nierenschwäche diagnostiziert und allumfassend betreut.

Unter anderem finden auch vorbereitende Untersuchungen für eine mögliche Nierentransplantation statt; ebenso werden über 100 bereits nierentransplantierte Patienten betreut. Wie Jüttner schildert, liegt die durchschnittliche Wartezeit auf eine Nierentransplantation zurzeit bei mehr als sieben Jahren. „Auch viele unserer Patienten warten darauf“, so Jüttner. Nieren sind das in Deutschland am häufigsten übertragene Organ, 2020 waren es mehr als 3500 Transplantationen.“

Klinikum Osnabrück
Dr. Christoph Jüttner und sein Team leisten eine umfassende Versorgung bei chronischen Nierenerkrankungen.

Diabetes mellitus und Bluthochdruck häufige Ursache

Im stationären Alltag sind Jüttner und sein Team häufig mit der Behandlung von Patienten befasst, die von akutem Nierenversagen betroffen sind. „Darunter sind Patienten aller Altersgruppen. Die häufigsten Erkrankungen, die zu einer Nierenschwäche führen können, sind Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Auch genetische, entzündliche und immunologische Erkrankungen finden sich bei einem Großteil der uns anvertrauten Patienten.“

Wie der Arzt beschreibt, ist seine Abteilung auf den operativen und medizinischen Intensivstationen für alle Arten von Nierenersatztherapien eingerichtet. Die Patienten werden dort von speziell ausgebildeten nephrologischen Pflegefachkräften versorgt. Die Expertise der Abteilung ist außerdem gefragt, wenn Patienten mit Autoimmunerkrankungen oder neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose im Klinikum behandelt werden. In diesen Fällen werden Immunadsorptionen und Plasmaaustauschtherapien angeboten, also Verfahren, bei denen schädliche Bestandteile aus dem Blut entfernt werden.

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