ANZEIGE Internationale Goldmedaille für Gin aus der Haselünner Edelkorn-Brennerei Rosche

Brennen für ihre Kunden: (von links) Achim Lindel, Günter Vähning und Stefan Gödiker mit ausgezeichnetem Haselünner Korn.Brennen für ihre Kunden: (von links) Achim Lindel, Günter Vähning und Stefan Gödiker mit ausgezeichnetem Haselünner Korn.
Stefan Schöning

Osnabrück. Keine Frage: Gin ist „in“. Der Name Rosche allerdings steht eher für „natural born Korn“. Bereits im fünften Jahr hintereinander wurde der schmackhafte „Haselünner Korn“ beim „World Spirits Award“ (WSA) ausgezeichnet, in diesem Jahr sogar mit „Doppel-Gold“ und „Spirit of the Year“, das heißt, als bestes Produkt in der Kategorie „Korn“. Dass auch der neue Gin „Gold“ wert ist, beweist „HOPE“ - das neueste Qualitätsprodukt der „World-Class Distillery“ im Emsland.

Nahegelegen hatte es dabei zunächst nicht, dass sich die traditionsreiche, im Jahr 1792 gegründete Kornbrennerei auch im Gin-Sektor versucht. Wie ist man also darauf gekommen? Firmeninhaber Josef Rosche gibt Auskunft: In der Corona-Not habe man seine Kompetenzen genutzt, um in der Krise Apotheken, Krankenhäuser und die Bundeswehr mit neutralem Alkohol und daraus hergestelltem Desinfektionsmittel zu versorgen. Der Gedanke, dass man damit auch einen feinen Gin herstellen kann, sei quasi ein positiver Nebeneffekt dieser Hilfsaktion gewesen. 

Stefan Schöning Fotodesign
Das perfekte Ergebnis der Vermählung von Hopfen mit feinstem Alkohol: Der HOPE-Gin aus dem Hause Rosche, inzwischen eine beim europäischen Patentamz in Alicante (Spanien) geschützte Marke.

Einzigartiger Geschmack

Es wäre allerdings nicht typisch Rosche gewesen, wenn man aus dieser Idee heraus den vielen Gins, die derzeit den Markt überschwemmen, ein weiteres ganz gewöhnliches Produkt hinzugefügt hätte. Natürlich hat man zwar auch eingelegte Wacholderbeeren verwendet, um dem Getränk die typisch vorherrschende Duftnote zu verpassen. Der Clou bei Rosches Gin versteckt sich allerdings schon in seinem Namen. Denn in „HOPE“ steckt „Hop“, das englische Wort für Hopfen. Und der steckt auch drin und sorgt für einen unvergleichlichen Geschmack, der in der Welt des Gins einzigartig ist.

Aromatische Wucht

Rosches Reise zum Gin beginnt also wie die aller anderen Produkte des Hauses auch auf den heimischen emsländischen Feldern. Ein Wacholder auf der Basis von Korndestillat gehörte zwar schon immer dazu. Für den Gin aber wurde hochfeiner, ohne Einsatz von Malz gebrannter Alkohol verwendet und neben den Wacholderbeeren noch acht weitere „Botanicals“ hinzugefügt, darunter der Aroma-Hopfen Callista, der dem „HOPE“-Gin seine ganz besondere geschmackliche Prägung verleiht. Mit seiner leichten Ingwer-Schärfe und seiner dezent hopfigen Note gibt der Rosche-Gin einen perfekten Begleiter zum Bier ab, kann aber mit seiner aromatischen Wucht auch pur und vor allem mit den verschiedenen Indian- oder Mediterranean-Tonics getrunken und genossen werden.

Edelkorn-Brennerei Rosche
Vom Bierbrauer zum Gin-Macher: Seit 2016 arbeitet der Schwabe Achim Lindel bei Rosche, hier bei der Produktentwicklung im Labor.

Innovativ und nachhaltig

Entwickelt hat den hopfigen Edel-Gin aus der ältesten Stadt des Emslands nicht zufällig ein gelernter Bierbrauer, der seit fünf Jahren bei Rosche in Haselünne als Kornbrenner und Lebensmitteltechnologe arbeitet. Achim Lindel kommt zwar aus dem mit Sparsamkeit assoziierten Schwabenländle, mit guten Ideen geizt er aber mitnichten. So steht das „E“ in „HOPE“ auch für innovative Entwicklung auf der Basis von „Education“, also Bildung, und „Environment“ (dt. Umwelt). Zudem für das Emsland als der auch auf dem Etikett sichtbaren Region, in der das 1703 als Mühlenbetrieb gestartete Unternehmen zu Hause ist. Umwelt-, Heimat- und Naturverbundenheit sind seit jeher Attribute, die das Familienunternehmen Rosche auszeichnen.

Qualität aus der Region

Auch der Gin macht da keine Ausnahme. Er wird mit der gleichen Nachhaltigkeit, Sorgfalt und Liebe zum Detail hergestellt wie alle anderen ebenfalls mit Medaillen ausgezeichneten Edeltropfen aus dem Hause Rosche auch. Kein Wunder also, dass er die internationalen Experten bei der Kronjuwelenschau im Spirituosenbereich auf Anhieb so überzeugt hat, dass sie auch ihm „Gold“ verliehen haben.

Probieren vor Ort

Wer den geilen Heimat-Gin mit Hopfen-Touch vor Ort probieren möchte, kann dies im Rahmen der „Rosche-Korn-Academie“ tun, einer Brennereiführung mit Verkostung. Sie wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen wurde. Auch im Hofladen in der Neustadtstraße ist es möglich, nicht nur die vielfach ausgezeichneten Körner, Kräuter und Fruchtigen zu verkosten, sondern eben jetzt auch den neuen „HOPE als Emsländer Gin-Tonic.


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