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Das Metall der Energiewende

Kupfer: Das rote Gold der Energiewende. Foto: Christian Charisius/dpa

Berufswelt Kupfer: Spannende Aufgaben rund um das Metall

Kupfer ist ein ständiger Begleiter unseres alltäglichen Lebens, auch wenn uns das nur selten bewusst ist. Dieses wichtige Funktions- und Industriemetall ist entscheidend daran beteiligt, dass wir per Smartphone, Tablet und PC miteinander in Verbindung stehen.

Es ist unersetzlich in der Energieerzeugung aus Wind, Wasser und Sonne und sorgt dafür, dass der Strom bis nach Hause zu unseren Steckdosen gelangt. Und kontinuierlich kümmern sich Menschen weltweit darum, mithilfe von Kupfer umweltfreundliche Technologien zu entwickeln, Anwendungen zu verbessern und neue Einsatzgebiete zu erschließen, die unser Leben bereichern. Entsprechend vielfältig und zukunftsträchtig sind die Berufsbilder und Branchen, in denen das rote Metall eine Rolle spielt.

In der gesamten Wertschöpfung von Kupfer gibt es eine Vielzahl von Berufsbildern. Sie reichen von Metallbe- und -verarbeitern über Techniker und Elektroniker, Kaufleute und Ingenieure bis hin zu Wissenschaftlern und Grundlagenforschern oder Fachleuten für erneuerbare Energien. Der Einstieg in spannende Jobs rund um Kupfer ist auf vielen Wegen möglich.

Die klassische Ausbildung im dualen System mit einer Lehre im Betrieb und in der Berufsschule führt zu anspruchsvollen technischen und handwerklichen Tätigkeiten, etwa als Feinwerk-, Fertigungs-, Industrie- oder Gießereimechaniker. Und später? Über ein Studium eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten im Ingenieurwesen, in der Elektronik oder in der Wissenschaft.

Neben den innovativen Anwendungen in der Energieerzeugung und -verteilung, in der Elektronik und Elektromobilität spielt Kupfer auch in traditionellen Handwerken eine Rolle. Installateure setzen es für Trinkwasser-, Gas- und Heizungsleitungen ein, Elektrohandwerker legen täglich Kupferleitungen. In der Architektur wird das Metall wegen seiner ästhetischen Eigenschaften und Haltbarkeit zum Beispiel für Bedachungen und Fassadenverkleidungen geschätzt.

Musikinstrumentenbauer nutzen es als Messinglegierung für die Herstellung von Trompete, Posaune und Co. Und ganz klassisch wird Kupfer in verschiedenen Legierungen bei der Münzprägung eingesetzt. So sorgt das rote Metall für sichere Arbeitsplätze in vielen Bereichen – auch außerhalb der Kupferindustrie. Kupfer ist zusammen mit seinen über 400 Legierungen wichtiger Bestandteil innovativer Entwicklungen in vielen Bereichen des täglichen Lebens – ob in der industriellen Anwendung, der Energietechnik, der Architektur, der Informations- und Kommunikationstechnologie oder anderen innovativen Technologien.

Unternehmen aus der Region

Kupfer hat eine hervorragende Wärme- und elektrische Leitfähigkeit und ist sehr beständig, ist ein relativ weiches und dehnbares, aber auch widerstandsfähiges Metall, das sich gut verarbeiten und formen lässt. Legiert mit anderen Metallen kann es weitere Eigenschaften entfalten, darunter Härte, Festigkeit, Relaxationsverhalten und vieles mehr. Zu den bekanntesten Kupferlegierungen zählen Messing und Bronze.
djd/dpa/ac

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