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Überflutungsschutz verbessert Ankums Dorfpark ist nicht verkäuflich

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Ankum. Investoren, die auf dem alten Ankumer Grundschulgelände bauen wollen, können auch Vorschläge zur Gestaltung des Dorfparks dort machen. Sie sind aber keineswegs dazu gezwungen.

Dies stellt Ankums Bürgermeister Detert Brummer-Bange (UWG Ankum) nach der jüngsten Ankumer Gemeinderatssitzung klar. Dort hatte die CDU-Fraktion gefordert, wer auf dem unteren Teil des Geländes bauen wolle, müsse die Möglichkeit haben, die Gestaltung des Dorfparks seinen Plänen anzupassen.

Die Möglichkeit bestehe grundsätzlich, sei aber keineswegs Pflicht, so Brummer-Bange in der Sitzung und in einer Stellungnahme danach. Verkauft werde das Dorfparkgelände aber nicht. Nach dem Ratsbeschluss wird Ortsplaner Helmut Gramann ein Exposee formulieren, das Interessenten etwa ab März zur Verfügung stehen soll. Bis zum Herbst haben sie dann die Möglichkeit, ihre Vorschläge für Wohnbebauung, Büros oder Dienstleistungen auf dem knapp 4000 Quadratmeter großen unteren Teil des Geländes einzureichen. Der Gemeinderat bestimmt, wer zum Zuge kommt.

In der Ratssitzung hatte Brummer-Bange von einer Verkehrsschau mit Teilnehmern unterschiedlicher Behörden berichtet, die sich mit unterschiedlichen Fragen zur Verkehrssicherheit beschäftigten. Demnach erhält auch der Quitt-Kreisverkehr an der Loxtener Straße statt der jetzigen Überquerungshilfen einen Zebrastreifen. Für den Kreisverkehr der B214 in der Ortsmitte werde geprüft, ob der Bau der Zebrastreifen vorgezogen werden könne. Auch an der Alfhausener Straße wünschen sich Anlieger einen Zebrastreifen, und zwar in Höhe der Einmündung der Alfred-Terhalle-Straße. Ob das möglich ist, soll eine Fußgängerzählung im April klären.

Umgesehen hatte die Gruppe sich auch beim Schulzentrum auf dem Kattenboll. Wenn die Grundschule Anfang Februar dort ihren Betrieb aufnimmt, steigen Schülerzahl und Verkehr.

Vor dem Rathaus gibt es seit kurzem freies WLAN. Die Hotels Raming und Billenkamp nutzen das gleiche System. Vielleicht sei freies Surfen im Internet bald fast durchgängig überall an der oberen Hauptstraße möglich. Dazu müssten noch weitere Geschäfte nachziehen, berichtete der Bürgermeister.

Der Überflutungsschutz am Ankumer Bach, der durch den Ort fließt, soll verbessert werden. Ein kleiner Umbau solle dafür sorgen, dass der Ankumer See bald fünf Millionen Liter Wasser mehr zurückhalten könne. Außerdem wird der Sammelkanal für Regenwasser aus dem Tiefen Weg und der Druchhorner Straße verlegt. Er mündet nun unterhalb des Ortes beim alten Klärwerk in den Bach und gibt sein Wasser künftig gedrosselt ab.

Die Verlängerung der Ankumer Herbstkirmes von drei auf vier Tage betrachtet Schaustellersprecher Werner Wegener als Erfolg. Die Plakatwerbung müsse aus seiner Sicht aber verstärkt werden, berichtete Klaus Buschermöhle (UWG) aus der Arbeit des Ausschusses für regionale Wirtschaft, Marketing und Tourismus. Dessen Mitglieder hatten sich auch am Trimmpfad in Aslage umgesehen und kleinere Reparaturen empfohlen.


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