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Bauer schießt Storch an und pflügt ihn unter

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„Ein unglaublicher Vorfall"

Bauer schießt Storch an und pflügt ihn unter

Cuxhafen. Ein Landwirt hat im Kreis Cuxhaven einen Storch angeschossen und danach untergepflügt. Eine Polizeisprecherin sprach von "einem unglaublichen Vorfall".

 
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Ein Bauer hat in der verganenen Woche einen Weißstorch in Cuxhafen angeschossen und danach untergepfügt. Symbolfoto: dpa Auf dem Weg zur Maitour ist am 1.5.2011 ein Weißstorch in Lebus (Brandenburg)... Etwa 1200 Brutpaare gibt es in Brandenburg, die derzeit aus den Überwinterungsgebieten zurückkehren. Eigentlich ungewöhnlich, dass zwei Weibchen und ein Männchen gemeinsam neuen Eier ausbrüten. ... Aber im Ausburger Zoo können die Besucher dieses Schauspiel beobachten... ...In der Natur kommt eine derartige Lebensform zu dritt nur selten vor. Im Wildpark Eekholt in Schleswig-Holstein gibt es schon den ersten Nachwuchs... ... Fünf Eier hat Mama Storch in das Nest gelegt, die drei Nachwuchsstörche sind in den letzten Tagen geschlüpft... ... Die jungen Störche werden rund ein Jahr in dem Wildpark bleiben, ehe sie ausgewildert werden. Am Niederrhein wird derweil noch geklappert... ... Auf dem Schornstein eines Ausfluglokals in Burdberg hat es sich ein Strochenpaar gemütlich gemacht. ... Die großen Schreitvögel haben sich jetzt im zweiten Jahr die Wiesen und Weiden des Niederrheins für die Aufzucht ihrer Jungen ausgesucht... ... Wegen der Trockenheit finden die Vögel aber nur wenig Nahrung. Dieser Stroch wird es mit seinem gebrochenem Flügel schwer haben auf der eingezäunten Wiese Nahrung zu finden. Mittlerweile verwaist: Noch im April saß zwischen Bohmte und Bad Essen auf diesem Strommast ein Weißstorch. Strochenexperte Volker Blüml vermutet, dass der "Fliegende Holländer" vom Horst in Wehrendorf den Storch vertrieben hat. Wie auch in Bad Essen hat sich im südbadischen Reute ein Strochenpaar auf einem Stromleitungsmasten eingenistet. Ein Storchenpaar bezog im März diesen Jahres just oberhalb einer vor zwei Jahren an dem Baum installierten Skulptur eines sitzenden Paares sein Sommerquartier im badischen Nimburg.

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Der 75-Jährige habe beim Pflügen von seinem Traktor aus mit einem Schrotgewehr auf eine Gruppe Möwen geschossen und dabei auch einen Storch getroffen, teilte die Polizei am Freitag mit. Nach Aussagen von Augenzeugen trat der Bauer dann mehrmals auf das verletzte Tier ein und pflügte es dann einfach unter.

Gewinnspiel: Wer macht das erste Webcam-Foto von den Jungstörchen in Bad Essen-Wehrendorf?

Als die Polizei eintraf, bearbeitete der 75-Jährige seelenruhig mit dem Traktor den Acker. „Ein unglaublicher Vorfall", sagte eine Sprecherin der Polizei.

Das Gewehr wurde mit Einverständnis des 75-Jährigen sichergestellt. Die Beamten fanden die Waffe samt Munition in der Fahrerkabine des Treckers. Wegen eines Verstoßes gegen das Jagdgesetz wurde ein Verfahren gegen den Landwirt eingeleitet.

Als Jagdscheininhaber habe der Mann die Schrotflinte der Marke Winchester legal besessen, erklärte die Polizei. Der Bauer soll auch auf Krähen geschossen habe, wobei die Schüsse in Richtung einer Wohnsiedlung zielten.


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