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Im Mai wird im Osnabrücker Land wieder kräftig geklappert

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Autor: Andreas Schnabel 05. Mai 2011 18:31 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Heimat für den Weißstorch

Im Mai wird im Osnabrücker Land wieder kräftig geklappert

Bad Essen. Die Stimme eines Weißstorchs ist nur rudimentär entwickelt. Störche nutzen das Schnabelklappern, um sich zu verständigen. Zur Begrüßung des Partners oder auch zur Abwehr.

 
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Idylle in Bad Essen-Wehrendorf, wo ein Storchenpaar brütet. Der Horst auf dem Strommast zwischen Bohmte und Bad Essen (kleines Foto) ist mittlerweile verwaist, der Storch von seinem Wehrendorfer Rivalen vertrieben worden. Fotos: Martin Nobbe

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Im Osnabrücker Land und im Dümmerraum wird im Wonnemonat Mai kräftig geklappert. Und das ist ein sehr gutes Zeichen. Denn im Landkreis Osnabrück sind nach Angaben von Storchenexperte Volker Blüml immerhin sechs Storchenhorste besetzt, zwei in der Gemeinde Bad Essen, einer in Bohmte-Hunteburg und drei im Altkreis Bersenbrück. Hinzu kommen noch vier Nester am Dümmersee (Schäferhof, Hüde und Rüschendorf). Macht zusammen zehn Horste. Plus die im Zoo und in einer Osnabrücker Artenschutzstation brütenden Paare. Der 2010 errichtete Horst auf dem Strommast zwischen Bad Essen und Bohmte ist seit den Tagen vor Ostern übrigens verwaist. Die Störche dort sind vom Wehrendorfer Männchen, dem „fliegenden Holländer“, nach heftigen Kämpfen vertrieben worden.

Aktuell wird in der heimischen Storchenregion gebrütet, und die spannende Frage lautet: Wie viele Mini-Adebare schlüpfen, und wie viele von ihnen werden durchkommen?

Als erster Nutzerin auf www.noz.de ist übrigens Angelika Wendel aus Lüdenscheid ein Foto von den Eiern im Wehrendorfer Nest gelungen. Sie hat mithin beim Storchen-Gewinnspiel ein hochwertiges Buch gewonnen. Die Brutzeit für Störche beginnt im April. Das Gelege mit drei bis fünf Eiern wird von beiden Partnern bis zu 33 Tage bebrütet. Im Mai wird geschlüpft. Nach etwa zwei Monaten verlassen die Jungvögel das Nest.


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