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Skiregion Laax, Flims, Falera

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Tolle Sprünge: Gibt’s im Snowpark am Crap Sogn Gion zu sehen. Foto: Switzerland Tourism  Vergrößern

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T-Shirt, Helm, Handschuhe – mit Schwung stürzt sich der 17-jährige Lukas aus Ulm in die Tiefe. Ganz cool rast der Snowboarder die Rampe hinunter, die Arme voraudrückt er sich direkt auf derKante ab. Doch bei seinemSalto mit Schraube verliert erkomplett die Kontrolle undstürzt kopfüber ab, landet aber butterweich in der riesigen Schaumstoffschnitzelgrube. „Früher war das hier mal eine Tennishalle“, erzählt Britta Meier vom Tourismusbüro Laax. Doch wo vor einem Jahr noch Filzbälle flogen, flitzen jetzt Funboarder Kunstrampen (Big Air) hinunter oder probieren ihre waghalsigen Sprünge auf dem riesigen Trampolinfeld.„Dasist einmalig in Europa und unheimlich wichtig für die Szene“, freut sich der Trainer des französischenJugend- Snowboard-Nationalteams über die funkelnagelneue Freestyle Academy an der Talstation.

Die Laaxer hatten die Snowboarder schon immer ganz doll lieb, denn dort gibt es neben der Vorbereitungs- und Trainingshalle auch ein natürliches Reservoir für alle Brettl- Fans. Freeride-Strecken und Funparks ohne Ende gehören zum sowieso schon abwechslungsreichen Angebot von insgesamt 220 Pistenkilometern.

Der Ausgangspunkt der Weißen Arena ist seit diesem Jahr genauso exklusiv wie komfortabel, denn die Talstation der Graubündener Skiregion, zu der auch die Gebiete Falera und Flims gehören, wurde deutlich aufgewertet und konsequent durchgestylt. Zu den coolen Boardern passt auch die Atmosphäre des Rocksresort. Edle Ferienwohnungen, hübsche Hotels, anspruchsvolle Restaurants, eine funktionale Verleihstation, etliche Shops und die beiden Bergbahnen sind nur wenige Schritte von einander entfernt. Die kurzen Wege gehören zum Spaßkonzept wie die Funski zum Verleih. Und an den Nachwuchs haben die Laaxer natürlich auch gedacht, schließlich kommen die Boarder der ersten Generationen längst mit der eigenen Familie in den Schnee. Der Schweizer Liedermacher Linard Bardill hat deshalb für die Kleinen ein eigenes Schneewunderland erschaffen.

Bunte Bretter, tief ins Gesicht gezogene Mützen – auch in schwülwarmen Kneipen – sind hier genauso an der Tagesordnung wie ein „Willi“ auf der Hütte und die vielen carvenden Skifahrer, die auf den eher anspruchsvollen Pisten und Routen im Bereich Laax schwungvoll ins Tal rasen.

Das gesamte Skigebiet hat für jeden Geschmack und fast alle Leistungsklassen ein entsprechendes Angebot. Sanfte, bestens präparierte Pisten und steile, unbehandelte Routen gehören genauso zum Programm wie die schöne „Schwarze“ mitdemangenehmen Ziel, das für Skifahrer wie Boarder gemütliche Sessel vor einem flackernden Kamin bereithält.

Nicht nur sportlich sorgt die Region für Abwechslung, auch gastronomisch garantiert der Schweizer bekanntermaßen Erlesenes. Modern wie das Capalari, rustikal wie das Stella oder ausgefallen wie das La Vacca – in insgesamt 17 Bergrestaurants werden die Gäste verwöhnt.

Aber  natürlich hat dieses vorzügliche Angebot auch seinen Preis. Wer die Währungseinheit Bratwurst, Pommes, Cola zugrunde legt, der merkt schnell, dass 20 Schweizer Franken (rund 16 Euro) nur der einfache Einstieg in die Gourmetklasse sind. Dafür wird das Würstchen in Laax auch unglaublich cool und mit entsprechender Hintergrundmusikserviert.

Die Weiße Arena ist auf drei Talstationen gebaut. Falera ist eher urig und ursprünglich, Laax cool und komfortabel, Flims dörflich und dezent. Der Wintersportfan hat die Wahl, welche Ausfahrt der neu und gut ausgebauten Umgehungsstraße er schließlich nutzt, aber spätestens auf dem 2.228 Meter hohen Crap Sogn Giontreffen sichdannalle wiederan oder in der super präparierten Halfpipe.

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