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Stockholm - Eine junge Metropole: Leben auf 14 Inseln
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Stockholm - Eine junge Metropole: Leben auf 14 Inseln

Sie nennt sich selbst "Hauptstadt Skandinaviens". Die Metropole Stockholm ist stolz auf sich und kannes auch sein. Dafür sorgen die touristischen Attraktionenebenso wie die vielen Geheimtipps.

 
Prachtvolle Kulisse: Stockholm, hier ein Panoramablick auf die AltstadtGamlaStan, zeigt sich nicht nur bei Sonnenschein attraktiv.  Vergrößern

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Es ist dieses freundliche „Hej“, das die schwedische Leichtigkeit des Seins am besten umschreibt. Wer diese zwanglose Form der Begrüßung anwendet, dem ist überall in der schwedischen Hauptstadt ein freundlicher Empfang und ein Lächeln gewiss. Denn die knapp 800.000 Stockholmer sind immer sehr entspannt. Geradezu ideale Voraussetzung also für ein erholsames Wochenende in der Stadt der 14 Inseln. Dieses könnte so aussehen: Am ersten Tag bietet sich ein Spaziergang von der City zum wenig touristisch erschlossenen Stadtteil Södermalm an. Der Weg zum königlichen Schloss, Prachtkulisse der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel am 19. Juni, ist schnell gefunden. Jeder Stadtplan und jeder Stockholmer geben Auskunft. Den größten Palast der Welt mit seinen 608 Räumen rechts liegen lassen und am Wasser dem Verlauf der Straße Skeppsbron folgen. Der Gang amWasserundan denSchiffsanlegern entlang endet unwillkürlich am historischen Aufzug Katarinahissen. Die Fahrgebühr sollte man ebenso wenig scheuen wie den Preis für das Bier in der Bar Gondolen.

Der Panoramablick aus der 35 Meter hoch liegenden gläsernen Brücke übers Wasser hinweg ist atemberaubend. Gleiches gilt für den naheliegenden Biergarten Mosebacke, dessen Terrasse vor allem bei Jüngeren beliebt ist. Stockholmist eine junge Stadt.Menschen bis Mitte 30 bestimmen das Bild auf vielen Straßen und Plätzen. Doch ist der Umgang zwischen den Generationen geprägt von gegenseitigem Respekt und rücksichtsvollem Umgang. Zu erleben ist dies zum Beispiel in Södermalm. Ein Abendessen in einem Szene-Restaurant wie dem „Roxy“ mit seiner schwedischen Version mediterraner Küche oder einem der umliegenden Restaurants lässt den Tag entspannt ausklingen. Das moderne und das historische Gesicht Stockholms liegen dicht beieinander. Zu erleben am zweiten Tag. Startpunkt ist Sergels Torg, der zentrale Platz der City mit einer 37 Meter hohen Glassäule. Von hier aus erschließt sich das fast unendliche Geflecht Stockholmer Geschäfte – akute Kaufrauschgefahr!

Die Markthalle im Stadtteil Östermalm bietet Ruhe und Gelegenheit zur Stärkung. Die Krabbenhäppchen auf Schwarzbrot sind ein Genuss. Im Stadtteil Gamla Stan kommt man am königlichen Schloss nicht vorbei. Der Wachwechsel zeigt sich als Monarchie zum Anfassen: Die königliche Armee neigt nach getaner Arbeit zum Plausch mit den Touristen. Ein Rundgang durch die angrenzenden Straßen, über den Börsenplatz (ein Kaffee im Bistro Chokladkoppen ist ein Muss) und zurück nach Kungsholmen lohnt sich. Dort wartet das Rathaus „Stadshuset“, dessen blaue Halle durch das jährliche Festessen aus Anlass der Verleihung der Nobelpreise bekannt ist.

Der105 Mete rhohe Glockenturm lockt mit phantastischer Aussicht. Zur Belohnung gibt’s im Mälarpavilonen gleich am Wasser hausgemachte Hamburger und ein kühles Bier. Nach dem Stadttrubel heißt es am letzten Tag: Ruhe tanken, mit dem Schiff reisen. So erreichen wir Drottningholm, jenes Schloss, in demdie königliche Familie privat residiert. Besonders lohnend: ein Besuch des Schlosstheaters mit seiner noch funktionierenden Bühnentechnik ausdem18. Jahrhundert.

Die Fahrt an Badestränden und idyllisch gelegenen Wochenendhäuschen entlang lässt erahnen,woherdie Stockholmer ihre Ruhe nehmen: Die traumhaft schöne Natur ist allgegenwärtig. Zu erschließen ist sie auch per Eisenbahn. Nachmittags bringt diese uns nach Saltsjöbaden, einem Badeort in den Schären der Ostsee. Hier scheint beim Blick aufs Wasser die Zeit stillzustehen. Die Stockholmer sind zu beneiden um dieses schöne Fleckchen Erde.

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