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VfL Osnabrück will heute das Publikum mitreißen und die Aufholjagd starten
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Autor: Pistorius Harald 06. Februar 2012 20:13 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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Eduard Paschulke Dienstag, 07. Februar 2012 21:32 Uhr

40 Männer, ein Ziel

VfL Osnabrück will heute das Publikum mitreißen und die Aufholjagd starten

hp Osnabrück. Jetzt gilt’s! Zweieinhalb Wochen länger als geplant dauerte der Anlauf, jetzt will der VfL Osnabrück abheben in Richtung Spitzengruppe 3. Liga. Mit dieser mutigen, vielleicht sogar verwegenen Zielsetzung eröffnen die Lila-Weißen an diesem Dienstag (19 Uhr) gegen Rot-Weiß Erfurt den zweiten Teil der Saison. Viele Fans bauen vor allem auf den neuen Faktor Trainer, doch Claus-Dieter Wollitz sagt: „Ich allein habe keine Chance. Wir alle brauchen die Überzeugung und die Kraft, die für diese Herausforderung nötig sind.“

 
Alles auf Anfang: Vor dem Start in den zweiten Teil der Saison stellten sich Spieler und Betreuer des VfL Osnabrück zu einem neuen Gruppenfoto. Der neue Trainer, zwei neue Stürmer und ein dritter Torwart sorgten für den Aktualisierungsdruck des offiziellen Teamfotos. Foto: Helmut Kemme  Vergrößern

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Was kann man von Wollitz erwarten? Der neue Coach hat der Mannschaft Mut eingeimpft und sie zum Angriff verpflichtet. Seine leidenschaftliche Art, sein Powerplay an der Linie werden das Team vorantreiben. „Alle haben das Ziel angenommen und brennen darauf, das in einem Punktspiel zu zeigen“, sagt der Fußballlehrer, der in seiner ersten Osnabrücker Amtszeit (2004 bis 2009) immer physisch starke, laufbereite und offensivfreudige Teams ins Rennen schickte.

Was erwartet Wollitz? Der Coach wünscht sich zu seinem ersten Spiel in der Osnatel-Arena seit dem 2. Juni 2009, dass das Publikum sich mitreißen lässt. „Der Funke wird von uns kommen, aber ich weiß, wie leicht entflammbar die Osnabrücker Zuschauer sind“, sagt Wollitz, „und ich bin sicher, dass sie unsere Risikobereitschaft unterstützen – denn so hoch legt sich selten jemand die Messlatte.“ Von seinen Spielern erwartet der Trainer, dass sie den Druck in Schwung umsetzen und sich anstecken lassen von der unvergleichlichen Flutlicht-Atmosphäre Marke Bremer Brücke – immerhin begann unter Wollitz am 15. Mai 2005 jene aufsehenerregende Serie mit 42 Punktspielen ohne Niederlage unter den Strahlern an der Brücke.

Auf welchen Gegner muss sich der VfL einstellen? Bei der Aufholjagd ist der VfL – zumal in Heimspielen – zum Siegen verdammt. Doch mit den Erfurtern kommt ein Team, das im Rhythmus ist, mit vier Punkten aus zwei Partien (1:1 in Bremen, 3:1 gegen Stuttgart) die Aufstiegswitterung aufgenommen hat und viel Erfahrung hat. Trainer Stefan Emmerling hat sich in Erfurt weiter profiliert und präsentiert eine Mannschaft mit einer funktionierenden Achse, schnellen Flügelstürmern – und einem hoch motivierten Ex-VfLer. Gaetano Manno, beim VfL trotz einiger Verletzungen in guter Erinnerung, sitzt als erste Offensiv-Alternative auf der Bank. Der Deutsch-Italiener weiß, was an der Brücke los ist: „Für mich ist das Spiel das schönste der Saison. Bei der Atmosphäre bekommt man schon beim Aufwärmen Gänsehaut.“

War sonst noch was? Wir erinnern zum Comeback von „Pelé“ an ein Spiel gegen Erfurt, das vor ziemlich genau fünf Jahren 10000 Zuschauer von den Sitzen riss: Am 16. Februar 2007 schaffte der VfL mit einem 4:0 gegen Rot-Weiß Erfurt einen perfekten Heimstart in das erfolgreichste Kalenderjahr der jüngeren Geschichte, in dem der Aufstieg gelang und die Grundlage für den Klassenerhalt gelegt wurde. Damals schoss Reichenberger mit einem der schnellsten Hattricks der VfL-Geschichte die Lila-Weißen innerhalb der ersten 13 Minuten 3:0 in Führung.

Und wie geht’s nun aus? Ein schnelles, packendes, offenes Spiel – der VfL gewinnt mit 2:1.


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  Leserkommentare

 
Eduard Paschulke, Dienstag, Februar 7 um 21:32 Uhr Gut so!!! Es gibt noch Gerechtigkeit! Der VfL hat die verdiente Quittung und Uwe Fuchs die späte Genugtuung. Wer meint, einen guten Trainer wie Uwe Fuchs durch eine Knallcharge wie Pele Wollitz ersetzen zu müssen, muss sehen, was er davon hat. Der Trainer-Heilsbringer hat in kurzer Zei das Wollitz-System neu etabliert: Den Ball planlos hinten heraus kloppen und vorne mal sehen, was passiert. Besonders traurig die Entwicklung von Manuel Riemann: Unter Fuchs die erste Station der Spielentwicklung, unter Wollitz ein völlig verunsicherter Torwart, der den Ball wie ehedem Berbig lang in Gegners Hälfte bolzt. Aber bitte - man wollte es ja so. Ich wünsche Uwe Fuchs, der in Osnabrück einen guten Job gemacht hat, alles Gute!

 
klaus D., Dienstag, Februar 7 um 21:27 Uhr heimspiel verloren Kommentar spar ich mir und euch,es tut scheisse weh!

 
Peter K., Dienstag, Februar 7 um 21:21 Uhr boah -bin ich sauer. Heut muß mir echt keiner mehr blöd kommen. Bin jetzt mal sehr gespannt auf die Erklärungen der Wollitz-Apostel. Als wäre er nie weg gewesen-immer viele Tore, nur leider am Ende meist mehr für den Gegner...da wär mir heut ein Fuchs-Unendschieden aber 10mal lieber gewesen...Dafür das die Mannschaft angeblich so gebrannt hat, ist sie aber verdammt schlecht in die Zweikämpfe gekommen. Sind Wollitz`Motivationskünste schon vor dem ersten Spiel aufgebraucht gewesen? Er hat es sogar in kürzester Zeit geschafft, die bisher sattelfeste Abwehr zum Hühnerhaufen umzugestalten. Das Aufbauspiel von Zufällen und Ungenauigkeiten geprägt, kaum mehr Torchancen als unter Fuchs,anfangs nur effektiver genutzt. Unterm Strich null komma nix. Wollitz ist ein großer Blender. Große Klappe und nichts dahinter. So-und nun können alle wieder über mich herfallen-ist mir sowas von egal.Meine schlimmsten Befürchtungen sind heute übertroffen worden. Die "Aufholjagd" ist beendet,eh sie begonnen hat...Bin nur noch stinksauer!
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