·
ePaper·
Shop·
Tippspiel
VfL Osnabrück
Austragung des VfL-Spiels in Regensburg noch nicht garantiert
ab Osnabrück. Der VfL-Trainer und sein Scout freuten sich darüber, wieder einmal ein Fußballspiel live sehen zu können. Claus-Dieter Wollitz und Michael Lüken verfolgten die Drittliga-Nachholpartie Werder II gegen SV Wehen Wiesbaden – und mussten befürchten, dass sie am kommenden Samstag erneut beobachtend unterwegs sein werden: Am Dienstag war nämlich noch keineswegs sicher, dass die Partie des VfL Osnabrück bei Jahn Regensburg (14 Uhr) ausgetragen werden kann.
Wollitz will die Dinge nicht überbewerten, gibt nichts auf „Wasserstandsmeldungen“, was in diesem Fall für die Verhältnisse in der Donaustadt nach schwerem Regen die richtige Begrifflichkeit ist – der Coach setzt auf die gewohnten Abläufe. „Ich bin bislang noch nach keinem Training enttäuscht nach Hause gegangen“, sagte der 46-Jährige. Auch am Dienstag war er nach zwei Einheiten zufrieden. Vormittags war das Team in zwei Gruppen mit Sprint- und Krafttraining aktiv, am Nachmittag kam der Ball ins Spiel.
Für Wollitz geht es auch darum, der Absage des vergangenen Samstags etwas Positives abzugewinnen. So ist es angesichts des eng gestrickten Spielplans nicht anders möglich, dass die Wehen-Partie innerhalb der Woche nachgeholt wird und der VfL ein weiteres der beliebten Flutlichtspiele bekäme. Die Neuansetzung war bis Dienstagabend noch nicht veröffentlicht. Als Abendpartie wurde bislang das Match gegen den 1. FC Saarbrücken angesetzt, es geht am Tag vor dem Ossensamstag, am 17. Februar, über die Bühne.
Personell hat sich die Lage nicht grundlegend verändert. Immerhin: Außenverteidiger Stephan Salger, der mutmaßlich am vergangenen Samstag zu einem Kurzeinsatz gekommen wäre, ist wieder unter voller Belastung unterwegs. Unterdessen würde die Partie in Regensburg für Innenverteidiger Martin Hudec und Stürmer Gerrit Wegkamp zu früh gekommen. Routinier und Youngster laborieren beide an Haarrissen im Fuß und werden oft mit einem Wort konfrontiert, das sie kaum noch hören können: Geduld.
Das gilt auch für Kevin Kampl, der nach der Entfernung eines Abzesses immerhin wieder so weit ist, dass er am Dienstag eine individuelle Einheit mit Co-Trainer Alexander Ukrow absolvieren konnte. Kurzfristig zum Sorgenkind entwickelte sich Michael Gardawski, dem am Vormittag schwindelig geworden war. Es wurde vorsichtshalber ein EKG angefertigt, möglicherweise liegt ein grippaler Infekt vor. Möglicherweise wird er reichlich Zeit haben, diesen auszukurieren – siehe „Wasserstandsmeldungen“.
Mehr VfL Osnabrück




