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Kachunga: Es macht viel Spaß beim VfL
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Autor: Pistorius Harald 19. Januar 2012 19:09 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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Robin S. Freitag, 20. Januar 2012 15:17 Uhr

Karriereschritt eines modernen Talents

Kachunga: Es macht viel Spaß beim VfL

hp Osnabrück. Mit einem neuen Zwei-Mann-Sturm geht der VfL Osnabrück am Samstag (14 Uhr) gegen den SV Wehen Wiesbaden in das Projekt „Aufstieg 2012“. Neben dem vertrauten Rouwen Hennings setzt Trainer Claus-Dieter Wollitz auf einen jungen Mann namens Elias Kachunga. Ein 19-jähriger Profi mit den klassischen Karrierestationen eines Fußballers der Neuzeit.

 
Leichtfüßig und ballsicher: Elias Kachunga, der am Samstag sein Punktspieldebüt für den VfL geben wird. Foto: Helmut Kemme  Vergrößern

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„Ich bin gut aufgenommen worden, es macht sehr viel Spaß in dieser Mannschaft“, sagt Kachunga. Er spricht mit rheinischem Akzent; der Sohn eines Architekten aus dem Kongo und einer Deutschen kam in Köln zur Welt. Als er sechs war, zog die Familie nach Haan bei Solingen.

Es dauerte nicht lange, bis das Talent des leichtfüßigen, ballgewandten Jungen auffiel; mit 14 entdeckte ihn ein Scout von Borussia Mönchengladbach. Vier Jahre lang pendelte er zwischen Heimat und Fußball-Heimat, mit 18 zog er ins Borussia-Internat. Er erwarb den Realschulabschluss und bestritt in der U-15-Auswahl sein DFB-Debüt.

Seitdem sind 24 Länderspiele dazugekommen, aktuell gehört Kachunga zum U-20-Kader von DFB-Trainer Frank Wormuth; in dieser Saison war er gegen Italien und die Schweiz dabei.

Doch so stromlinienförmig wie in der DFB-Auswahl lief es bei der Borussia nicht. Schon zu seiner Zeit im jüngeren A-Junioren-Jahrgang durfte Kachunga bei den Profis trainieren, und am 17. Oktober 2010 gab er beim 2:3 in Hoffenheim sein Bundesligadebüt. Auch eine Woche später setzte Trainer Michael Frontzeck das Talent ein. „Es klingt abgedroschen, aber das war die Erfüllung eines Traumes“, sagt Kachunga.

Danach stockte es ein bisschen, „das ist zwar nicht unüblich, aber damit muss ein junger Spieler erst mal zurechtkommen“. Der junge Mann analysierte seine Situation und konzentrierte sich noch mehr auf den Fußball. In der Regionalligamannschaft von Exprofi Sven Demandt legte Kachunga in dieser Saison eine starke Vorrunde hin; er bereitete fünf Treffer vor und schoss zwölf Tore, dabei gelangen ihm zwei „Dreierpacks“.

Doch der Weg nach oben blieb trotz regelmäßiger Teilnahme am Training von Lucien Favre versperrt. Die Anfragen anderer Klubs, darunter der FC Energie Cottbus mit einem gewissen Claus-Dieter Wollitz als Trainer, ließen schnell den Plan einer Ausleihaktion reifen. „Mein Berater und ich sind auf Gladbach zugegangen. Der Klub war schnell einverstanden“, sagt der Profi, der von der martktführenden Agentur „Sportstotal“ in Person des Osnabrückers Cüneyt Ipek beraten wird.

Kachunga zieht mit seiner Freundin nach Osnabrück, er will sich ganz einlassen auf einen Wechsel, den er als bewussten Karriereschritt sieht: „Osnabrück ist ein guter Standort, der VfL hat echte Ambitionen – und ich will helfen, dass der Aufstieg gelingt.“ In dem Fall würde er bis zum 30. Juni 2013 in Osnabrück bleiben; seinen Vertrag in Mönchengladbach hat die Borussia bis 2014 verlängert – ein klares Indiz, dass hier kein unter Wert gebliebenes Talent auf Raten verkauft, sondern ein hoffnungsvoller Jungprofi weiter entwickelt werden soll.

Dass schon einmal ein Deutsch-Kongolese in Osnabrück zum Publikumsliebling wurde, mag die Fantasie der VfL-Freunde auf ein Déjà-vu beflügeln. Und wenn Addy Waku Menga nicht wegen einer Leisten-Operation fehlen würde, käme es am Samstag zum Duell der beiden. Denn seit Sommer 2010 steht Menga beim SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag.

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  Leserkommentare

 
Robin S., Freitag, Januar 20 um 15:17 Uhr Mister Fritz "Gehofft" wurde mir persönlich in dieser Saison schon zu viel.
Ich glaube an den Sieg am Samstag!

 
Mister Fritz, Freitag, Januar 20 um 15:13 Uhr Sieg Nur die 3 Punkte zählen. Ich hoffe auf den Sieg.

 
Helmut B., Freitag, Januar 20 um 10:39 Uhr ...freie Bahn.... ... Kotuljac ab sofort bei den Sportfreunden Lotte.
Da hat der Kachunga einen Rivalen weniger...
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