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Tippspiel
VfL Osnabrück
VfL: Kachunga trainiert schon mit
sfe Osnabrück. „Schönes Wetter“ hatte sich Claus-Dieter Wollitz vor dem Trainingsauftakt gewünscht: „Damit wir auf dem Rasen schön Fußball spielen können.“ Der Wunsch ging gründlich daneben. Seit zwei Tagen gießt und stürmt es. Gestern mussten die Drittliga-Profis des VfL Osnabrück auf den Kunstrasen-Platz in Gaste-Hasbergen ausweichen – mit dabei ein Trainingsgast.
Mit einem kleinen Rollköfferchen war Elias Kachunga am Morgen in Osnabrück eingetroffen. „Er hat beide Einheiten absolviert und schon gezeigt, warum wir ihn haben wollen“, sagte Wollitz. Bis zum 15. Januar hat Kachunga einen Gastspielervertrag beim VfL, danach soll er ausgeliehen werden. „Vorher muss er aber in Mönchengladbach verlängern“, sagte Wollitz. Kachungas Vertrag beim Bundesligisten läuft derzeit bis 2013. So lange will der VfL ihn aber ausleihen. Gladbach will bis 2014 oder 2015 verlängern. Dann stünde dem Geschäft nichts mehr im Wege. „Prinzipiell sind wir uns einig“, so Wollitz.
Ob die Ausleihe von Rouwen Hennings zustande kommt, ist noch unklar. „Es gibt keinen neuen Stand“, erklärte Wollitz. Der Ex-Osnabrücker nahm gestern zwar nicht am Training des FC St. Pauli teil, aber auch nicht an dem des VfL.
Dort fehlten neben Marco Neppe, Kevin Kampl und Massimilian Porcello auch Niels Hansen (Erkältung) und Gerrit Wegkamp. Der Stürmer war tags zuvor erneut auf die Schulter gefallen und absolvierte nur individuelle Einheiten. Schlechte Nachrichten gab es von Stephan Salger. Der Abwehrspieler knickte im Training um und zog sich einen Außenbandriss am linken Fuß zu. Er wird ein bis zwei Wochen ausfallen.
Länger dauert auch die Rückkehr von Kevin Kampl. Der Profi, der zum Trainingsauftakt in Osnabrück war, fuhr wieder in die Heimat nach Solingen zurück. „Im Moment kann ich eh nur auf der Couch liegen“, sagte er. Leicht fällt es ihm nicht, doch es muss sein. An Heiligabend war ihm im Krankenhaus ein Abszess aufgeschnitten worden. „Die Wunde verheilt gut, aber sie muss erst wieder ganz zuheilen“, sagte Kampl: „Sie ist an einer ziemlich empfindlichen Stelle.“
Ende der Woche will er in Osnabrück mit dem Krafttraining beginnen, nächste Woche vielleicht mit dem Laufen. „Ich hoffe, dass ich schnell wieder fit bin“, sagte Kampl: „Ich habe voll Bock auf Fußball, und gerade jetzt, wo wir einen neuen Trainer haben, will ich nicht allzu viel verpassen.“ Und auch, weil er auf eine Einladung zu einem der nächsten Länderspiele der A-Nationalmannschaft Sloweniens hofft. „Im Moment findet da ein Umbruch statt. In den Medien werde ich als heißer Kandidat für die Sechser-Position gehandelt“, bestätigte Kampl.
Bis zu zwei Wochen könnte es aber dauern, ehe er wieder voll einsatzfähig ist. Wollitz hofft dennoch, dass Kampl bis zum Rückrundenstart am 21. Januar gegen den SV Wehen Wiesbaden zumindest wieder zum Kader zählt. „Aber wir müssen jetzt erst einmal den Heilungsprozess abwarten“, sagte der Coach.
Heute wird der VfL nur einmal (13 Uhr) trainieren und sich dann direkt auf den Weg nach Berlin machen zum Testspiel am Freitag. „Wir wollen Hertha ja ein würdiger Gegner sein“, sagte Wollitz und erklärte: „Es soll ja noch mehr stürmen und regnen, da wollen wir lieber etwas eher los.“
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