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Interview mit Pele Wollitz: VfL Osnabrück will die Stürmer Hennings und Kachunga ausleihen
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Interview mit Pele Wollitz: VfL Osnabrück will die Stürmer Hennings und Kachunga ausleihenInterview mit Pele Wollitz: VfL Osnabrück will die Stürmer Hennings und Kachunga ausleihen
Osnabrück. Der VfL Osnabrück steht in Verhandlungen mit den beiden Stürmern Rouwen Hennings ( FC St. Pauli) und Elias Kachunga (Borussia Mönchengladbach). Das bestätigte der neue Trainer Claus-Dieter Wollitz in einem Interview mit unserer Zeitung. Gleichzeitig erneuerte der 46-Jährige die Zielsetzung: „Wir wollen den Sprung auf den Relegationsplatz noch schaffen.“ Seit Bekanntwerden der Wollitz-Verpflichtung hat der VfL 145 weitere Dauerkarten verkauft.
Herr Wollitz, wie feiern Sie Weihnachten?
Wenn man eine Familie und Kinder hat, dann sind die Dinge vorgegeben.
Ist es in diesem Jahr nicht ein besonderes Fest, das im Zeichen Ihrer Rückkehr nach Osnabrück steht?
Nein, eher nicht. Ich habe die Weihnachtsfeste zuvor ja auch in Osnabrück erlebt. Trotzdem: Ein wenig innehalten sollte man schon und darüber nachdenken, welche Facetten unser Beruf so bieten kann.
Können Sie das näher erläutern?
Da geht es um einen Brief vom Bund Deutscher Fußball-Lehrer. Darin werde ich um eine Stellungnahme zu meinem Wechsel nach Osnabrück gebeten.
Hat der BDFL ethische oder moralische Bedenken geäußert?
Es geht bisher nur um eine Stellungnahme. Aber ich habe die Sache einem Anwalt übergeben. Ich finde es traurig und schade, dass hier offensichtlich etwas in Zweifel gezogen wird, das aus meiner Sicht korrekt abgelaufen ist. Natürlich ist keine Trainerbeurlaubung schön. Aber in diesem Geschäft muss ein Verein auch immer vorbereitetet sein, wie man es ja auch in Cottbus gesehen hat, als in Rudi Bommer gleich ein Nachfolger präsentiert wurde.
Der VfL schien gut präpariert.
Es konnte zu diesem Zeitpunkt doch niemand mit dem Erreichten zufrieden sein. Platz zwölf, seit dem 1. Oktober sieglos, das Aus im Landespokal. So etwas ist in Osnabrück schwer darstellbar. Dementsprechend haben die Verantwortlichen gehandelt.
Und Sie unter Vertrag genommen.
Ich betone nochmals, dass das alles korrekt abgelaufen ist. Es hieß doch, ich würde gegen Darmstadt schon auf der Bank sitzen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber nicht einmal die Details geklärt. Die finale Einigung wurde Mittwoch letzter Woche erzielt, ehe am Donnerstag die Präsentation erfolgte.
Bleiben wir beim Thema Weihnachten: Können Sie die VfL-Anhängerschaft mit Präsenten in Form von Spielerverpflichtungen beglücken?
Abschlüsse kann ich noch nicht vermelden. Aber in zwei Fällen sind wir auf einem guten Weg.
Lassen Sie uns raten: Sie haben Stürmer Rouwen Hennings an der Angel, der schon 2007/2008 für den VfL spielte?
Das stimmt. Rouwen möchte zu uns. Er ist schon in Osnabrück gewesen, wir haben zusammen Kaffee getrunken und waren Nudeln essen. Wir hätten uns ja auch anonym in Bremen treffen können. Aber ich habe bewusst Osnabrück vorgeschlagen – auch um zu dokumentieren, dass wir uns offensiv bemühen und Rouwen seriöses Interesse hat.
Was fehlt noch?
Die Einigung mit dem FC St. Pauli über eine Ausleihe. Ich hoffe, dass sie unmittelbar nach Weihnachten erzielt wird.
Und der zweite Wunschkandidat ist der 19-jährige Elias Kachunga, der in der Gladbacher Regionalliga-Mannschaft in 18 Spielen zwölf Tore schoss.
Stimmt. Wir haben mit Sportdirektor Max Eberl gesprochen und sind zuversichtlich, dass wir Anfang nächster Woche Vollzug melden können. Auch hier geht es um Ausleihe.
Zwei neue Stürmer – wären somit Ihre Personalwünsche erfüllt?
Zunächst einmal müssen diese Transfers perfekt sein. Und betonen, dass es sich dabei nicht um ein Misstrauensvotum gegen die Stürmer handelt, die wir unter Vertrag haben.
Aber die Auswahl wird größer.
Ich habe nichts gegen einen gesunden Konkurrenzkampf, aber er darf nicht belastend werden. Nehmen Sie einen wie Gerrit Wegkamp. Das ist ein sehr veranlagter Stürmer, der viel rennt und malocht. Aber er ist erst 18, er kann noch nicht die ganze Last tragen. Leute, die das in diesem Alter können, spielen Champions League.
Worauf kommt es an, wenn die Aufholjagd erfolgreich sein soll?
Ich bleibe dabei: Wir wollen den Sprung auf den Relegationsplatz schaffen. Es sind noch 51 Punkte zu vergeben. Selbst wenn du nur im Schnitt zwei Zähler holst, müsstest du am Ende auf Platz drei landen.
Wie haben Sie Ihr Team in die Pause entlassen?
Ich habe davon erzählt, wie wichtig der Schulterschluss mit dem Publikum ist. Der VfL ist ein Kick. Ich habe den Spielern gesagt, dass sie das aufsaugen und in sich tragen sollen, was zum Schluss passierte, als sie nach dem Darmstadt-Spiel auf dem Zaun standen und von den Fans gefeiert wurden.
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vielleicht geht ja in OS alles. Seine Kondition? Vergiß es.
Einen Thurk kann man immer gebrauchen. Solche Typen würden
auch dem VFL gut tun. Wenn du die Jungs nach dem Spiel wie
total Erschöpft auf dem Rasen liegen siehst, glaubst du, dass
Rückspiel wäre auch schon gelaufen.
Die neuen Gelder für Verstärkungen sind doch die Mitgift der Sponsoren die Pele Wollitz finanzieren. Warum so ein "Geschrei" ?
Fuchs hat doch auch seine Spieler aus gemeinsamen Tagen mitgebracht - bei Pele sind es eben Spieler die er schon länger auf dem Zettel hatte. Arnesen brachte beim HSV die halbe Chelski-Nachwuchsmannschaft mit, Magath hat in WOB seine Spezis wie Brazzo und Hleb - apropos WOB...aber ich glaube ein Helmes ist utopisch. Was ist mit Thurk ? Reell ?
vergleichen. Herr Wollitz bekommt plötzlich seine "Wunschspieler".
Ich bin doch sehr vorsichtig mit meiner Beurteilung der neuen
Spieler. Herrn Henning kennen wir ja schon. Nur wenn der nicht
seinen Hintern bewegt wird er sehr schnell auf der Bank verschwinden. Aber er folgt ja wohl wieder dem Herrn Wollitz. Ich denke, hier wird wieder fehlinvestiert. Es müßten Spieler sein, die richtig Dampf machen. Die auch bis zur 90. Minute laufen. Ein Profi der sich nach einem Spiel gleich auf dem Rasen in die Horizontale begibt, ist nicht austrainiert. Und das sieht man öfter bei uns nach dem Spiel. Das geht garnicht.