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Razzia beim VfL Osnabrück: Steuerfahnder durchsuchen Wohnungen der Profis und Geschäftsstelle
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Razzia beim VfL Osnabrück: Steuerfahnder durchsuchen Wohnungen der Profis und GeschäftsstelleRazzia beim VfL Osnabrück: Steuerfahnder durchsuchen Wohnungen der Profis und Geschäftsstelle
Zwei Tage nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga der nächste Schock für den VfL Osnabrück: Der Verein steht unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung. Die Wohnungen von 18 Spielern und die Räume der Geschäftsstelle wurden am Donnerstag von Teams der Steuerfahndung durchsucht.
„Die Verfahren richten sich nicht gegen die Spieler, sondern gegen den Verein beziehungsweise gegen neun Verantwortliche“, sagte Staatsanwältin Wibke Warnking, „bei dem Ermittlungsverfahren geht es um den Verdacht der Steuerhinterziehung durch den Verein und eine Vermarktungsgesellschaft“.
Die Steuerfahnder trugen am Donnerstag kartonweise Unterlagen aus der Geschäftsstelle. Präsidium und Vereinsführung des VfL tagten am Nachmittag und kündigten für den frühen Abend eine Stellungnahme an.
Betriebsprüfung löste Verfahren aus
Auslöser des Verfahrens, das seit Anfang Mai läuft, ist eine Betriebsprüfung des Finanzamtes für den Zeitraum von 2006 bis 2009. Dabei seien schwerwiegende Mängel in der Buchführung festgestellt worden. Aufgrund der Auswertung der Unterlagen soll der Verein unter anderem Einnahmen aus Spielen nicht vollständig versteuert haben und auch beim Verkauf von Fanartikeln unvollständige Angaben gemacht haben. Außerdem soll der VfL nicht für alle Lohnzahlungen ordnungsgemäß Steuern abgeführt haben. Deshalb wurden am Donnerstag 18 aktuelle und ehemalige Spieler besucht.
"Sie wollten Gehaltsabrechnungen und Verträge"
Sie waren zu viert, einer im Team war – routinemäßig – bewaffnet. Etliche Profis des VfL Osnabrück bekamen am Donnerstag unangemeldeten Besuch. „Sie wollten Gehaltsabrechnungen und Verträge“, sagte einer der Spieler. Bei einem Profi, der nicht in seiner Wohnung war, kamen die Fahnder mit Hilfe der Vermieterin herein, nahmen Laptop und Unterlagen mit. Die Spieler wurden als Zeugen vernommen, der Verdacht der Steuerhinterziehung richtet sich ausdrücklich nicht gegen sie.
Zuständig für die Ermittlungen nach dem Anfangsverdacht auf der Basis der Betriebsprüfung ist die Steuerfahndung mit Sitz in Oldenburg. Die Hausdurchsuchungen wurden zusammen mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück abgewickelt.
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Ich könnte mich kugeln vor lachen, wie ihr "euren" VfL verteidigt, der ganz offfensichtlich so einiges an Steuervergehen aufzubieten hat.
Alles Peanuts. keiner von euch weiß, was wirklich vorliegt aber alle schreien, alles völlig überzogen, völlig übertrieben.
Genauso eifrig wart ihr, als hier diverse Leute die Qualität der Mannschaft bemängelten, alles Querulanten und Besserwisser die dem VfL nur Schaden wollten.
Und das Ergebnis ist eindeutig. die Querulanten und Besserwisser hatten Recht.
Vermutlich funktioniert die Buchhaltung in anderen Vereinen einfach so, wie es vorgesehen ist und deshalb fallen sie bei Prüfungen nicht auf.
Es ist doch schier unglaublich wenn sich ein Heskamp hinstellt und erklärt, ja, wir verbessern die Buchhaltung ständig und sind schon viel besser als vor ein paar Jahren und ist als GF eines Unternehmen mit 11 Mio. € Jahresumsatz auch noch stolz darauf, innerhalb 10 Jahren eine halbwegs vernünftige Buchhaltung aufgestellt zu haben. Aber genau dieser Zeitraum ist relevant, 2006 - 2009 und da war ja wohl, lt. Heskamp, die Buchhaltung überhaupt nicht auf den "Höhe".
Wer so dusselige "Fehler" macht wie der VfL, eigene Betriebsentnahmen aus den Fanshops nicht zu verbuchen oder vergießt, das eine oder andere Spiel zu verbuchen oder einräumt, es könne sein, dass ein Spieler, aber nicht viel, "Schwarzgeld" erhalten hat, der hat es überhaupt nicht anders verdient, als das man ihn so auseinander nimmt.
Es ist nur die logische Folge von Eigenmächtigkeiten, Arroganz und Unzulänglichkeiten in fast allen Bereichen, die es verhindern, dass der VfL je aus seinem Provinzdasein herauskommt.
Es ist doch suspekt anzunehmen, dass diese Aktion, von 4 Behörden (FA-Osnabrück, FA-Oldenburg, StA Osnabrück, AG Osnabrück) ausgerechnet beim VfL stattfindet um ihm zu Schaden, wogegen es in Deutschland 56 Profivereine in 3 Ligen gibt, deren zuständigen Steuerbehörden die wie du darlegst, die überall vorkommenden Fehler generös übersehen.
Dass du keine Ahnung hast sieht man in deinem Kommentar.
Der Betriebsprüfer (Bürohengst) kommt vom FA Osnabrück und nicht aus Oldenburg.
Kleiner Tipp: Lesen bildet.