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Tippspiel
SV Meppen
Der SV Meppen bringt den VfL Osnabrück ins Wanken, aber nicht zu Fall
Meppen. Der SV Meppen war nah dran an einer Pokalüberraschung. Mit der mit Abstand besten Saisonleistung brachte der emsländische Regionalligist den VfL Osnabrück zum Wanken, aber der Drittligist behauptete sich knapp mit 3:2 (2:2).
Es war ein echter Pokalfight in der MEP-Arena. Das Spiel wogte hin und her, beide Mannschaften verfügten über eine Reihe guter Möglichkeiten, um das Spiel zu entscheiden. Das Wichtigste: Die Meppener hielten gegen und mit. Das dürfte nach der ersten Enttäuschung überwiegen. „Mit dem richtigen Glauben zu neuen Erfolgen“, hieß es in der Choreografie der Fans. Gestern Abend wurde er nur vom Ergebnis her verpasst.
Von Anfang an blieb kaum Zeit zum Durchatmen. Das Team von Trainer Heiko Flottmann mit Sascha Wald und René Wessels auf den Flügeln machte deutlich, dass es das Viertelfinale als Ziel hatte. Es attackierte früh, lief jedem Ball hinterher. Der Einsatz stimmte. Gegen die agilen Osnabrücker, die oft einen Tick schneller waren, mussten die Emsländer zügig passen, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen.
Aus dem Gleichgewicht geriet der SVM ganz kurz nach dem unglücklichen Rückstand: Nach einem Rückpass von Michael Holt rutschte Jens Robben nahe der Mittellinie aus – Daniel Nagy bedankte sich mit dem 0:1 (5.). Die Osnabrücker Welt schien in Ordnung.
Aber der Gastgeber steckte nicht auf. Zunächst glich Andreas Gerdes-Wurpts nach Holt-Flanke aus. Eigentlich keine echte Torchance. 120 Sekunden später nahm er eine Attacke des aus Klosterholte stammenden Torwarts Nils Zumbeel an. Der Meppener ging zu Boden, Zumbeel mit Rot vom Platz. VfL-Trainer Pele Wollitz konnte es nicht fassen.
Meppen war gleichwertig, hatte Chancen durch Holt und Hartwig, geriet aber nach einem feinen Spielzug in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Thijs Bouma in Rückstand. Doch Gerdes-Wurpts, mit 32 Jahren ältester Spieler auf dem Platz, schaffte noch vor dem Seitenwechsel erneut den Ausgleich. Im zweiten Durchgang zeichneten sich beide Teams durch den Willen, die Partie entscheiden zu wollen, aus. Gaetano Manno war kurz vor dem Abpfiff einen Tick entschlossener.
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