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„Der Ball liegt bei Lotte“
Sfl Sportfreunde Lotte

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Autor: Michael Jonas 20. Februar 2012 15:56 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Warum gibt es bei den Sportfreunden noch keine Einigung mit Trainer Walpurgis?

„Der Ball liegt bei Lotte“

Lotte. Beide Seiten wollen weiter zusammenarbeiten, aber eine Einigung ist noch nicht zustande gekommen: Ausgerechnet in der wichtigsten Saisonphase sorgen Unklarheiten über Modalitäten bei der Verlängerung des Vertrages mit Trainer Maik Walpurgis für Verwirrung bei den Sportfreunden Lotte.

 
Einigung in Sicht? Lottes Trainer Maik Walpurgis (links) und Manfred Wilke beim Neujahrsempfang. Foto: Manfred Mrugalla  Vergrößern

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„Der Ball liegt bei Lotte“, sagte der Trainer gestern während eines Gesprächs mit Lottes Fußballobmann Manfred Wilke. Es ist das dritte in dieser Angelegenheit. Die neuerliche Unterredung fand beim Essen statt. „Die Vorspeise ist gegessen. Das Hauptgericht ist bekömmlich, nur die Nachspeise ist noch nicht vollständig serviert“, wählte Walpurgis einen bildlichen Vergleich. Für ihn gebe es gewisse Dinge, die trotz Absprache nicht umgesetzt seien.

Wilke, der Macher beim Spitzenreiter der Regionalliga West, wollte nicht näher auf die Problematik eingehen, die einer Verlängerung des bis Ende dieser Saison laufenden Kontrakts im Wege steht. „Wir möchten mit Maik Walpurgis weitermachen, am liebsten natürlich in der 3. Liga. Die Wahrscheinlichkeit ist da, dass wir aufsteigen. Wir glauben auch fest daran“, betonte Wilke, der zum Grund des Stillstandes bei den Vertragsverhandlungen ebenfalls schwieg. „Das wollen wir in der Öffentlichkeit nicht erörtern“, sagte der Obmann.

„Die Sache ist noch nicht vom Tisch“, bestätigte Walpurgis, der vor Rückrundenbeginn noch von geringfügigen Details sprach, die einer Fortsetzung seiner Arbeit bei den Sportfreunden im Wege stünden. Der 38-jährige Coach, der seit dreieinhalb Jahren in Lotte ist und dort hervorragende Arbeit leistet, hatte im Fachblatt „kicker“ gesagt: „Es ist fraglich, ob ich bleibe.“

Über die Beweggründe kann nur spekuliert werden. Die Vertragslaufzeit von zwei Jahren dürfte kein Hindernis darstellen. Dass Walpurgis seine Fußballlehrer-Lizenz in Köln erwerben will und dann von montags bis mittwochs nicht für das Alltagsgeschäft im Training zur Verfügung steht, spielt angeblich auch keine Rolle. Sind es finanzielle Dinge oder eine Ausstiegsklausel? Am Lotter Kreuz gibt es Klärungsbedarf. „Ich gehe davon aus, dass wir mit Maik Walpurgis weitermachen“, sagt Wilke. Auch der Trainer will das Thema nicht an die große Glocke hängen. „Wir haben am Freitag ein wichtiges Spiel gegen Mainz. Dieser Partie gilt meine volle Konzentration“, so der Coach.

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