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Jungtiger regelgerecht abgeschossen
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Quelle: gel/Meller Kreisblatt 22. Februar 2012 18:25 Uhr

HSG: A-Jugend rennt in Aurich kopflos ins Verderben

Jungtiger regelgerecht abgeschossen

Melle. Die Handball-A-Junioren der HSG Grönegau-Melle sind vom OHV Aurich mit 50:26 regelrecht abgeschossen worden.

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„Das Ergebnis ging auch in der Höhe voll in Ordnung, denn wer ohne Kopf spielt und nur blindlings in die Deckung rennt, um zu werfen, kann kein anderes Ergebnis erzielen“, gab Trainer Günter Wolter unumwunden zu. Dass mit Jan Möllers und Mirco Wolter zwei wichtige Akteure fehlten, machte sich sowohl in der Abwehr als auch im Angriff bemerkbar.

Landesliga

OHV Aurich - HSG Grönegau-Melle 50:26 (19:11)

Aurich legte mit viel Tempo los, setzte die HSG-Deckung unter Druck und sich bereits nach neun Minuten mit 6:3 ab. Die wegen der Verletzten umgestellte Deckung hatte Probleme mit den spielerischen Positionswechseln des Gegners. Übergaben und das aggressive Heraustreten zum Gegenspieler funktionierten nur selten in der gewohnten Art. Im Angriff schloss die HSG Aktionen über den Rückraum viel zu früh und ohne Vorbereitung ab.

Durch vergebene Bälle und etliche Fehlpässe aufseiten der HSG baute die Heimmannschaft den Vorsprung kontinuierlich bis zur Halbzeit auf 19:11 aus.

Immerhin zeigten sich die Außen- und Kreisläufer der Tigerjunioren recht treffsicher – sie erzielten acht von elf Toren.

Durchgang zwei sollte die Wende bringen. Doch „entweder saß die Mannschaft in einer anderen Kabine oder es wurde eine andere Sprache gesprochen, denn mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit waren alle guten Vorsätze wie weggeblasen“, ärgert sich HSG-Coach Wolter.

Denn nun nahm das Unheil erst richtig seinen Lauf. In nur sechs Minuten schraubte der OHV den Spielstand auf 28:11 hoch. „Es war schon erschreckend mit anzusehen, wie langsam sich unsere Jungs zurück in die eigene Abwehr bewegten, um dort dem Gegner Paroli zu bieten“, so Wolter. Das Umschalten nach verlorenen Bällen funktionierte nicht mehr.

Auch eine Auszeit brachte keine Besserung, da einige Spieler mit dem Kopf offenbar überhaupt nicht im Spiel waren. Hinzu kamen kleine Blessuren und eine Kondition, die sich dem Ende zuneigte.

Aurich hingegen rannte und rannte. So war es nicht verwunderlich, dass die Hausherren das Ergebnis auf 50:26 steigerten. Wolter: „Mit einer anderen Einstellung wäre ein respektableres Ergebnis möglich gewesen. Jetzt gilt es die Moral der Mannschaft wieder aufzubauen und das verlorene Selbstvertrauen wiederherzustellen, um im nächsten Spiel am Sonntag in Bramsche nicht noch einmal so unter die Räder zu geraten.“

HSG: Sven Oberdiek (TW), Marco Lietmann (1), Matthias Schomöller (6), Felix Bock (4), Mattis Krystosek (5), Robin Meyer, Oliver Naber (1), Jonas Bartels (5), Bastian Schumacher (4), Dennis Mithöfer, Stefan Beining.

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