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Tippspiel
74 Jahre und kein bisschen langweilig
schl Osnabrück. Zum 74. Mal Jahnschwimmen, zum 61. Mal Staffelkämpfe der Osnabrücker Schulen zum Auftakt. 74 und 61 – stolze Zahlen, die für viel Tradition stehen. Und auch für Langeweile? Keineswegs, schon bei Betreten der Schwimmhalle wird klar, dass hier etwas Besonderes im Gange ist.
„Meine Schwester hat hier auch schon mitgemacht und meinte, dass es ganz toll ist. Ich finde, dass sie recht hat“, sagt Lina, die gemeinsam mit ihrer Freundin Sophie am Beckenrand steht und bei ohrenbetäubendem Lärm auf ihren Einsatz in der Grundschulstaffel wartet. So wie die beiden Mädchen sehen es die anderen Schüler auch. Das Jahnschwimmen hat in all seinen Jahren nichts an Reiz eingebüßt. Bester Beleg sind die nackten Zahlen. „38 Schulen sind dabei mit über 200 Staffeln, das dürften zwischen 500 und 600 Schüler sein“, sagt Jürgen Witte, der mit seinem fleißigen Team die Ergebnisse auswertet und Urkunden schreibt.
Das Jahnschwimmen ist eine eingespielte Veranstaltung, die ohne viele helfende Hände nicht möglich wäre. Der SSC Dodesheide ist maßgeblich an Organisation und Durchführung beteiligt und profitiert von der wachsenden Kooperation mit den Schulen. Die TSG Burg Gretesch hat am Beckenrand die „Energiebahn“ eröffnet, an der die Schüler Gesundes zur Erfrischung bekommen und dieses Angebot auch bestens nutzen.
Vorher haben die jungen Schüler im Becken alles gegeben. Die Schwimmstile fallen dabei genauso unterschiedlich aus wie die Bekleidung. Von weiten Badeshorts bei den Jungs bis zu professionellen Schwimmanzügen mit Badekappe bei den Mädchen ist alles dabei. Angefeuert werden alle, selbst wenn die anderen Schulen schon im Ziel sind. „Für die Schüler ist das eine tolle Sache, und für uns lief es ja sehr gut diesmal“, sagt Sebastian Lodter, der als Referendar der Elisabethschule als Zeitnehmer am Beckenrand steht.
Besonders zufrieden ist Jürgen Witte mit der Beteiligung. „Wir haben alle Schulformen dabei, das gab es noch nie“, sagt der Organisator, der gemeinsam mit Wolfgang Orth die Zügel in der Hand hält.
Mit Abschluss der Schulstaffeln ist das Jahnschwimmen natürlich nicht beendet. Heute ab 9.30 Uhr starten die Mehrkämpfer (Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen) in ihre Wettkämpfe unter DTB-Bedingungen. Den Abschluss, unter anderem mit der beliebten Osnabrück-Staffel, bilden die Schwimmer unter DSV-Bedingungen am Sonntag ab 9.45 Uhr. Beide Wettkampftage werden erstmals im Schinkelbad ausgetragen.
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Und natürlich möchte ich Wilhelm P. und Martin S. Recht geben: den Nettebad-Schlüsselchip für eine Armbanduhr zu halten ist unglaublich peinlich. Und man kann auch noch drei Tage darüber diskutieren, ob solche Fehler nun passieren dürfen, können oder nicht - am Ende bleibt die Erkenntnis: den Nettebad-Schlüsselchip für eine Armbanduhr zu halten ist unglaublich peinlich. Bumms, aus, Nikolaus.
wenn man schon einen Bericht über eine Schwimmveranstaltung in Osnabrück macht, sollte man mit den Gepflogenheiten der osnabrücker Bäder zumindestens ansatzweise vertraut sein.
Das ist natürlich keine Armbanduhr. Jeder Besucher muss so ein Band irgendwo an sich befestigen.
Mich würde echt mal interessieren, wo die Leute herkommen, die für die NOZ schreiben und was die für so einen Bericht bekommen. Sie kommen wohl nicht aus Osnabrück und viel kann es wohl nicht sein. Denn eine gewisse Einarbeitung sitzt anscheinend nicht drin.