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Volleyballer des VfL steigen auf
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Quelle: W.O./Wittlager Kreisblatt 05. Februar 2012 15:44 Uhr

Heimerfolg der Lintorfer

Volleyballer des VfL steigen auf

W.O. Lintorf. Am Samstagabend gewann der VfL Lintorf sein Volleyballheimspiel gegen den MTV Salzdahlum mit 3:1 Sätzen. Durch den Erfolg über den Tabellenfünften haben die Regionalliga-Herren drei Spieltage vor Saisonschluss ihr Minimalziel erreicht.

 
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Gute Abwehrleistungen rüttelten das Team wach. Fotos: Wolfgang Orth Gelöste Stimmung auf der Bank. Lintorf steigt jetzt in die Dritte Liga auf.

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VfL Lintorf - MTV Salzdahlum 3:1 Sätze

(21:25, 25:18, 25:20, 25:22)

Ohne den erwünschten Elan eines Aufstiegsaspiranten und mit vielen Eigenfehlern im Spielaufbau behaftet, startete der VfL Lintorf in die Partie. Schnell lag die Mannschaft von Theo Peters mit sechs Punkten zurück. Nach den Zwischenständen von 10:16, 16:22 kämpfte sich die Heimmannschaft noch etwas an die komfortable Gästeführung heran, ohne aber den Satzverlust nach 24 Spielminuten verhindern zu können. Zur Überraschung der eigenen Fans und Mannschaft hatte Lintorf den ersten Durchgang mit 21:25 verloren.

Im zweiten Satz lief das Lintorfer Spiel etwas besser. Beim Stande von 11:8 wurde ein Kreuz gespielt. Die erfolgreiche Angriffskombination erzeugte erstmalige Freude im ganzen Team. Eine folgende Aufgabenserie von Stefan Massmann führte zu einem beruhigenden 20:15-Vorsprung. Es folgte ein sehr langer Ballwechsel mit starken Abwehrleistungen auf beiden Seiten. Der Punktgewinn sorgte dann endlich auf der Tribüne für gute Stimmung. Durch ein glattes 25:18 konnte Lintorf den Satzausgleich herstellen. Der dritte Durchgang verlief recht ausgeglichen. Eine Fehlentscheidung der Schiedsrichterin sorgte gleichermaßen für Aufregung, Schmunzeln und Kopfschütteln.

Aber die Aktion zeigte, bezogen auf das Lintorfer Spiel, ihre Wirkung. Plötzlich hatten die Lintorfer Spaß, erhielten verdienten Szenenapplaus für gelungene Spielzüge und gewannen den Durchgang nach einem beruhigenden Zwischenstand von 19:13 mit 25:20-Ballpunkten. Im vierten Satz wurde beim Spielstand von 9:6-Punkten Jan Beumler eingewechselt. Er brachte neue Ideen ins Lintorfer Spiel und eine gehörige Portion Stimmung. Nach zehn Minuten purer Spiellaune der gesamten Lintorfer Mannschaft stand es 19:11. Aufgrund der Begeisterung aller VfL-Akteure und entsprechenden locker herausgespielten Punkten schien es ein schnelles Ende zu geben. Bruder Sorglos wurde aber noch mal eben ausgepackt – damit die Zuschauer nicht zu schnell die Tribüne verlassen? Erst beim Stand von 24:22 wurde wieder Vollgas gegeben und mit einem starken Angriffsball der Sieg besiegelt.

Durch den Erfolg, bei dem der ganze Kader zum Einsatz kam, steht der VfL Lintorf wieder auf Rang zwei der Tabelle und kann nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zur Dritten Liga verdrängt werden.

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