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Tippspiel
Ein schnelles Trostpflaster
schl Osnabrück. Die Enttäuschung bei den Hanballfans war nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der EM in Serbien auch in Osnabrück groß. Doch es gab ein schnelles Trostpflaster: In der OSC-Halle boten Bundesligist TBV Lemgo und Zweitligist TuSEM Essen ein unterhaltsames Testspiel, das die Essener mit 34:33 gewannen.
Die beiden Teams hatten die deutsche Niederlage gegen Polen im Sportlertreff des OSC geschaut und waren direkt danach in die Halle gewechselt. Mit Carsten Lichtlein, Christoph Theuerkauf und Martin Strobel waren drei Lemgoer in Serbien dabei, doch auch die übrigen Teamkollegen versprühten mit Florian Kehrmann und Sebastian Preiß „weltmeisterlichen Glanz“.
Angeführt von diesen beiden erfahrenen Spielern, schien die Partie im Verlauf der ersten Halbzeit eine klare Sache für den Favoriten zu werden. Lemgo führte bereits mit 18:11, wechselte dann aber früh viel durch und verlor etwas den Faden.
Bis zur Pause kam die junge Essener Mannschaft auf 17:19 heran, was vor allem ein Verdienst des starken Keepers Jan Kulhanek und von Ole Rahmel war. Neun Tore erzielte der flinke Rechtsaußen, übrigens Patensohn der OSC-Handballlegende „Kalla“ Bolte, im gesamten Spiel. „Es hätten sogar noch mehr sein können, die Jungs haben gut für mich gearbeitet“, gab der 21-Jährige die Lorbeeren an sein Team.
In der zweiten Halbzeit lief bei Lemgo die „zweite Reihe“ auf, auch Essen wechselte viel. Dennoch blieb es ein munteres Spiel, in dem TuSEM den größeren Willen zeigte und verdient gewann. „Das ist schon in Ordnung so. Das war ein guter Test, und alle haben Einsatzzeit bekommen“, hielt sich der Ärger bei TBV-Coach Dirk Beuchler in Grenzen.
Froh war auch Wolfgang Münnich von der HSG Osnabrück als Veranstalter. „Wir sind happy, dass alles so gut geklappt hat“, freute er sich über einen gelungenen Test vor ausverkauftem Haus.
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