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Giftgrüne Viper fährt mit „Grüngas“
Osnabrück. Sie sieht nicht nur giftgrün aus – sie wird auch mit „Grüngas“, einem Bio-Erdgas, betrieben: die Dodge Viper, mit der Hobby-Rennfahrer Titus Dittmann beim 44. Osnabrücker Bergrennen am 13. und 14. August an den Start geht. Der sportliche Erfolg steht für ihn dabei nicht mal im Fokus – vielmehr möchte Dittmann mit seinem Renner das Motorsport-Event nutzen, um für seine Stiftung „skate aid“ zu werben, die humanitäre Jugendprojekte in der ganzen Welt fördert.
„Eine kleine Spende für die Stiftung wollen wir auch beisteuern“, sagt Bernd Stegmann, Organisationsleiter vom Motorsport-Club Osnabrück (MSC). Zuletzt stellte Dittmann mit „skate aid“ die erste Sport- und Skateboard-Anlage in Afghanistan fertig, 7500 Kinder – darunter auch einige Mädchen – nutzen sie nun. „Steht wohl nicht im Koran, dass Skateboarding verboten ist“, vermutet Dittmann, der öfters an den Hindukusch reist. Mit seiner Viper nahm er vor Kurzem beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil, fuhr aber auch dort eher außerhalb der Konkurrenz. „Im Vergleich zu den anderen Boliden bringen wir im Verhältnis nur knapp die Hälfte an PS auf die Strecke“, erklärt der Hobby-Pilot, „das sind immer noch 480 PS, die für eine Spitzengeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern reichen. Aber bei einem Gesamtgewicht von 1,6 Tonnen, schon allein wegen der zwei schweren Gastanks, hatten wir keine Chance auf einen Sieg.“ Der giftgrüne Renner dürfte aber auch so die Zuschauer am „Uphöfener Berg“ begeistern.
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