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Ruderinnen aus Bramsche und Osnabrück debütieren in Frankfurt auf Platz neun
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Ruderinnen aus Bramsche und Osnabrück debütieren in Frankfurt auf Platz neun
Ruderinnen aus Bramsche und Osnabrück debütieren in Frankfurt auf Platz neun
pm Bramsche. Für die Ruderinnen aus den Hasestädten Bramsche und Osnabrück sprang am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison die Startampel auf Grün.
In fünf spannenden 350-m-Rennen galt es sich auf dem Main in Frankfurt mit der Konkurrenz der 1. Ruder-Bundesliga der Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet zu messen.
Direkt im ersten Rennen gelang es der größtenteils aus ehemaligen Schülerruderinnen des Greselius-Gymnasiums und des Carolinums Osnabrück gebildeten Achtermannschaft, einen Akzent zu setzen. Im Time-Trial gelang es, die neuntschnellste Zeit zu rudern. Etablierte Konkurrenten wie der Ruhr-Achter aus Essen und die Mannschaft aus Minden konnte der Hase-Achter hinter sich lassen, starke Liganeulinge wie den Dresden-Achter im direkten Duell auf die Plätze verweisen.
In Achtel- und Viertelfinale musste der Hase-Achter lediglich den Mannschaften aus Heidelberg und Minden, den Vortritt lassen. Mit jeweils zweiten Plätzen konnten hier die Weichen gestellt werden, am Nachmittag um die Platzierungen 9 bis 14 zu rudern. In den folgenden Rennen konnten die Hasestädterinnen dann ihre Geschlossenheit demonstrieren. Mit dem starken Schiebewind im Rücken besiegten sie die Rauxeler Damen zunächst mit fast einer Bootslänge. Damit stand der Weg zu Platz neun und der oberen Tabellenhälfte offen.
Im letzten Rennen des Tages wartete der Ruhrachter aus Essen: ein bereits in der Liga etabliertes Team mit Anspruch auf Platzierungen in der oberen Tabellenhälfte. Spannend in seiner Ausgangssituation nahm das Rennen unmittelbar nach der Startphase eine nervenaufreibende Wendung: Das gegnerische Boot steuerte derart deutlich in die Bahn des Hase-Achters, dass die Riemen der Boote sich berührten – bei einer Frequenz von 40 Ruderschlägen pro Minute nur eine Frage der Zeit, bis die Ruder kollidierten. Durch diese Kollision begünstigt, gelang es den Essener Ruderinnen, zuerst die Ziellinie zu überqueren.
Das Schiedsgericht jedoch sprach aus, was die Zuschauer dachten: Disqualifikation des Essener Bootes wegen Behinderung. Damit war es amtlich: Der Hase-Achter beschließt sein Ligadebüt mit einem starken und verdienten neunten Tabellenplatz und somit in der oberen Tabellenhälfte des 18-Boote-Feldes.
Mit dem Ergebnis der Frauen ist auch Stefan Schröder (Sportchef des Osnabrücker Ruder Vereins) sehr zufrieden: „Ich freue mich sehr für unseren neuen Frauen-Achter und gratuliere der Mannschaft und Trainer Henning Winkelmann zu diesem tollen Ergebnis. Hier ist eine zielgerichtete Vorbereitung erfolgt. Ich bin gespannt, wie sich unsere Frauen in fünf Wochen auf dem Aasee präsentieren werden.“
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