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Moß lässt das Mausen nicht
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Quelle: Meppener Tagespost 06. Februar 2012 16:19 Uhr

Wietmarschener holt siebten Euregio-Cup-Sieg beim Hallenfahrturnier in Haselünne

Moß lässt das Mausen nicht

Haselünne. Die Gespannfahrer des Bezirksverbandes Emsländischer Reit- und Fahrvereine haben sich beim Hallenfahrturnier des RFV Haselünne, zugleich Finale des Euregio-Cups mit den Veranstaltungsorten Denekamp (NL) und Twist-Neuringe, in keinster Weise versteckt.

 
Seine tadellose Cup-Bilanz baute Carsten Moß mit dem siebten Gesamtsieg bei der siebten Teilnahme im Euregio-Cup der Zweispänner Klasse M aus. In Haselünne feierte der Wietmarschener zudem den Tagessieg.  Vergrößern

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Mit Anika Rolfes (RFV Haselünne), Gita Frantzen (Uelsen), Johann Nykamp (Ringe) und Carsten Moß (RFV Wietmarschen) stellten sie vier von sieben Cupsiegern im deutsch-niederländischen Wettstreit, der in den Leistungsklassen E, A und M jeweils nach Ponys und Pferden getrennt sowie in der Leistungsklasse S bei den Pony-Viererzügen ausgetragen wird.

Rolfes hatte in der Klasse E der Ponyzweispänner nach den Wertungen in Denekamp und Twist mit 20 Punkten gemeinsam mit Judith Völker (Uelsen) den Wettbewerb angeführt. Die Haselünnerin hielt dem Erfolgsdruck stand, gewann das Finale und den Cup. Nykamp lag vor dem Finale mit 24 Punkten bei den Zweispännern Pferde schon allein in Front. Sein schärfster Konkurrent Heinz-Hermann Dokters (RFV Lorup) hatte vier Punkte weniger auf dem Konto. Da reichte dem Hümmlinger auch nicht der Tagessieg in Haselünne, um am zweitplatzierten Nykamp vorbeizuziehen. Den Cup nahm mit zwei Punkten Vorsprung Nykamp mit über die Kreisgrenze.

In der Klasse A der Zweispänner Pferde sicherte sich Lokalmatador Martin Brümmer zwar den Tagessieg, zum Cupgewinn reichte es trotzdem nicht. 29 Punkte hatte er in Denekamp, Twist und Haselünne gesammelt — Rang zwei in der Cupwertung. Die begehrte Trophäe holte sich Gita Frantzen ab, die als führende Fahrerin in das Finale gegangen war. 31 Punkte wies ihr Konto auf, obwohl sie im Finale bei Minusgraden mit Rang vier nicht richtig in Schwung kam.

Siebenmal im Euregio-Cup gestartet, siebenmal den Hindernisparcours als Cupsieger verlassen: Carsten Moß fuhr in Denekamp und in Neuringe jeweils auf Rang zwei der kombinierten Wertung. Weil seine schärfsten Widersacher Jörg Zwiers und Bernhard Buschermöhle im Finale in Haselünne nicht starteten, brauchte Moß mit seinen 20 Punkten von Denekamp und Twist nur auf Ankommen fahren. Der siebte Cupsieg war ihm nicht mehr zu nehmen. „Mein 18 und 20 Jahre alter Schimmel sind noch gut drauf“, stellte Moß fest, der vor drei Wochen in Münster schon überlegener Sieger gegen westfälische Fahrsportelite war.

Den Tagessieg in Haselünne machte dem Wietmarschener plötzlich ein „WM-Gespann“ mit Anna Sandmann (PSG Lähden) als Sechste der aktuellen Weltmeisterschaft und der amtierenden Weltmeisterin Carola Diener als Groom (Beifahrer) streitig. Sandmann fuhr eine schnelle erste Runde mit fünf Strafsekunden. Die zweite Runde ging sprichwörtlich daneben. Sie wollte wohl zu viel, warf vier bewegliche Teile im Parcours ab und kassierte dafür 20 Strafsekunden. Für das Lähdener Gespann reichte es trotzdem zu Rang zwei im Finale. Da Sandmann weder in Denekamp noch in Twist am Start war, fehlten ihr Punkte für die Gesamtwertung.

Eine rein niederländische Angelegenheit war der Ausgang bei den Vierspännern Ponys Klasse S. Mit Michael Zimmermann (Kutschergilde Fahrsportclub Göttingen) war in Haselünne nur ein deutsches Gespann am Start. Rang fünf belegte das Team im Finale. Die Prüfung und zum zweiten Mal nach 2011 auch die Cup-Gesamtwertung gewann der Niederländer Aart van der Kamp jun. vor Marijke Hammink und Woutera van der Kamp.

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