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44 Minuten ohne Gnade
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Autor: Uli Mentrup 03. Februar 2012 22:01 Uhr

HSG 32:22 gegen Rostock

44 Minuten ohne Gnade

Nordhorn. Leichter Aufgalopp für die HSG Nordhorn-Lingen ins Jahr 2012. Vor 1380 Zuschauern setzte sich der Handball-Zweitligist gestern Abend 32:22 (16:9) gegen HC Empor Rostock durch.

 
Kaum zu stoppen: Nordhorn-Lingen mit Matthias Struck beim 33:22 gegen Rostock (Gabor Langhans). Foto: Doris Leißing  Vergrößern

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Spannend war die Begegnung im Grunde nur sechs Minuten. Zu dem Zeitpunkt führte der Gastgeber bereits mit 5:3. Dann ging es für Empor steil abwärts.

Der Gast hielt im munteren Scheibenschießen nur bis zum 3:3 mit. Nach 4:17 Minuten verzeichnete Rostock den ersten Fehlwurf und geriet fortan immer deutlicher ins Hintertreffen. In dieser Phase lag der ansonsten treffsichere Gabor Langhans ganz eng an der HSG-Kette.

Schon vor dem Seitenwechsel keimte bei den Zuschauern Mitleid mit dem Abstiegskandidaten auf, der auch noch auf seinen ansonsten starken Kreisläufer Rico Göde verzichten musste.

Doch Gnade kannte der Gastgeber in den ersten 40 Minuten nicht. Die Abwehr stand, ging aggressiv in die Zweikämpfe. Wenn Rostock doch einmal durchkam, wartete Torwart Björn Buhrmester, der gleich drei Siebenmeter entschärfte. Im Angriff rotierte der Ball schnell, auch der Rückraum war gefährlich.

Nach 44 Minuten hatte Nordhorn-Lingen den Vorsprung auf elf Tore ausgebaut. Dann schlich sich ganz langsam der Schlendrian ein. Der Reiz fehlte in dieser Phase offenbar. Dank Michal Bruna kam der Gast auf sechs Treffer heran – ohne ernsthaft auf den Coup hoffen zu dürfen. Denn in der Schlussphase sorgten die HSG-Talente dafür, dass ein klarer Erfolg mit zehn Toren Vorsprung verbucht wurde.

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