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Marco di Carli beendet seine Durststrecke
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Autor: Klaus Hüsing 01. März 2011 15:23 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

DM-Vize mit der Mannschaft

Marco di Carli beendet seine Durststrecke

sng Sögel. Mit ersten ansprechenden Leistungen in diesem Jahr hat Marco di Carli demonstriert, dass der Schwimmer im EL-Kader für die Olympischen Spiele in London 2012 auf dem richtigen Weg ist. „Das konsequente Training der letzten Monate zahlt sich aus“, sagte der für die SG Frankfurt startende Emsländer nach guten Zeiten bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) in Essen.

 
Positiv und motiviert blickt Marco di Carli wieder in die Zukunft. Mit der SG Frankfurt wurde der Sögeler nun Vizemeister bei den nationalen Mannschaftstitelkämpfen in Essen.  Vergrößern

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„Da die DMS wegen der Terminierung im Frühjahr erstmals auf der langen Bahn ausgetragen wurde, war das für mich eine echt gute Leistungskontrolle im Hinblick auf das große Ziel“, blickt di Carli nach langer verletzungsbedingter Durststrecke – im vergangenen Sommer hatte er einen Handbruch erlitten – wieder positiv und motiviert in die Zukunft.

Aus vollem Aufbautraining ging der aus Sögel stammende DSV-Kaderathlet schon beim Vorkampf vor zwei Wochen in Hannover an den Start. Auch auf der 50-Meter-Bahn des Stadionbades katapultierte sich di Carli wieder bei allen fünf Starts in die deutschen Top Ten.

In der DMS-Meisterschaftsrunde im Dortmunder Südbad legte der 25-jährige Sögeler noch eins drauf: Im Dienste des Teams und als dessen Kapitän, das schließlich hinter der SG Essen deutscher Vizemeister wurde, stellte er persönliche Bestzeiten über Nebenstrecken wie 200 Meter Lagen (2:05,65 Min.) und 50 Meter Brust (29,43 Sek.) auf. Das bedeutet Rang vier und sieben in der DSV-Jahresbestenliste.

Auch auf seinen Hauptstrecken katapultierte sich der Hümmlinger auf Platz drei im 50-Meter-Rücken- und -Freistil-Sprint (26,10 Sek./23,36 Sek.) sowie über die olympischen 100 Meter Rücken (56,10 Sek.) auf Rang vier nur wenige Zehntel hinter der Spitze. „Diese Zeiten ungetapert geschwommen lassen für die Deutschen Anfang Juni hoffen“, so di Carli.

Auch auf der kurzen Bahn imponierte der Sportbotschafter des Emslands bereits Anfang Februar in Höchst. Auf der 25-Meter-Bahn ist er zurzeit mit guten 54,43 Sekunden Drittbester über 100 Meter Rücken und mit persönlicher Bestzeit über die ungewohnten 200 Meter Freistil (1:50,95 Min.) bundesweit als Siebter unterwegs. „Ein Indiz für die wachsende Kondition“, sagt di Carli, der sich neben seiner Karriere als angehender Polizeikommissar auch sportlich wieder auf Kurs sieht.

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