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Schumacher: «Wie ein Kind vor Weihnachten»
«Weihnachten» in der Wüste: Rekord-Pilot Michael Schumacher kann sein Renn-Comeback in der Formel 1 kaum erwarten.
«Schon komisch, wenn man sich überlegt, dass ich noch vor einigen Monaten den Gedanken an eine Rückkehr in die Formel 1 kategorisch ausgeschlossen hätte», erinnerte sich Schumacher, der nach seinem Karriereende mit dem bis dato letzten Rennen am 22. Oktober 2006 ein Comeback kategorisch ausgeschlossen hatte. Bis sich im vergangenen Juli Felipe Massa im Ferrari bei der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn schwer verletzte und den Rest der Saison ausfiel. Schumacher probierte es, musste wegen der Nachwirkungen seines Motorradunfalls vom Februar 2009 aber passen.
Manchmal würden sich die Dinge eben ändern und die richtigen Umstände zusammenkommen. In diesem Fall war es das neue Mercedes-Team mit seinem einstigen Wegbegleiter und Erfolgsmitgaranten Ross Brawn - der Brite war an allen sieben WM-Titeln Schumachers beteiligt. «Ich fühle mich heute frischer als seit vielen Jahren, ich bin physisch perfekt vorbereitet und, noch wichtiger, meine Energie ist komplett zurück», erklärte Schumacher, dessen Batterien Ende 2006 «schlichtweg leer» gewesen waren. «Jetzt sind sie wieder voll aufgeladen und ich bin wieder bereit für diese Herausforderung gerade dieser Wettkampf auf höchstem Niveau, wie ihn nur die Formel 1 bietet, war so reizvoll für mich.»
Nachdem Schumacher den neuen Silberpfeil zu Beginn der offiziellen Testfahrten der «Königsklasse» im vergangenen Monat im Hintertreffen gewähnt hatte, meinte der 91-malige Grand-Prix-Gewinner und Rekordmann der Formel 1 eine Woche vor dem ersten Freien Training: «Wir wissen, dass wir in Bahrain noch einige neue Teile am Auto haben werden, die uns voran bringen sollten.» Teamchef Brawn hatte zuvor die Marschroute festgelegt: «Unser Ziel ist es immer, das nächste Rennen zu gewinnen. Und das nächste Rennen ist Bahrain.»
Man müsse mit dem Entwicklungstempo weitermachen, «dann sollten wir okay sein», so Brawn. Und Schumacher, der mit Teamkollege Nico Rosberg den Konstrukteurs-Titel einfahren und den eigenen achten WM- Titel ansteuern will, meinte: «Der letzte Test in Barcelona hat uns gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sein sollten.» Weihnachten in der Wüste kann also kommen. Mehr Formel 1
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