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Brawn: Defizite erkannt - bis Jerez behoben
Stuttgart. Die Defizite am neuen Silberpfeil sind erkannt und sollen bereits bis zu den kommenden Formel-1-Testfahrten behoben sein, kündigte Teamchef Ross Brawn am 5. Februar an.
«Es ist immer schwierig, die Geschwindigkeit so früh in der Saison einzuschätzen, aber wir sind in einer vernünftigen Position», sagte Brawn, der als Top-Stratege und Technik-Ass in der Formel 1 einen Namen hat. «Wir lernen noch weiter in Sachen Reifen», sagte Brawn und sprach auch noch von einem Ungleichgewicht. «Aber im Moment kennen wir das Problem», betonte der Brite.
Am Vortag hatte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gemahnt, dass man nicht davon ausgehen solle, dass Schumacher und sein Teamkollege Nico Rosberg von Beginn an auf Sieg geeicht sind. «Wir tun sicher gut daran, den immensen Erwartungen an unser neues Team einen realistischen Rahmen zu geben.» Niemand solle erwarten, dass Schumacher und Rosberg «ab sofort ein Siegesabonnement in der Formel 1 haben», so Haug.
Brawn erklärte, dass der Speed des neuen MGP W01 auf den langen Ausfahrten schon gut sei. «Und das Auto verhält sich ziemlich so, wie wir es erwartet hatten - mit ein paar Kleinigkeiten, die immer in den ersten Tests auftreten», sagte Brawn, der Schumacher schon bei Renault und Ferrari begleitet hatte und maßgeblich an dessen sieben WM-Titel beteiligt gewesen war. «Michael kommt wieder gut in seinen Rhythmus», meinte der Brite und lobte auch das professionelle Feedback Schumachers und Rosbergs. «Und sie arbeiten gut zusammen», unterstrich Brawn. Mehr Formel 1
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