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Marathon-Mann Massa macht mobil
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Quelle: dpa 02. Februar 2010 18:29 Uhr


Marathon-Mann Massa macht mobil

Felipe Massa macht mobil: Zweimal Bestzeit und die meisten Runden. Der Ferrari-Fahrer hat sich bei seinem ersten Auftritt in einem aktuellen Formel-1-Wagen seit seinem schweren Unfall im Juli vergangenen Jahres als Marathon-Mann erwiesen.

 
Felipe Massa dreht auf dem auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia seine Runden.  Vergrößern

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«Ich fühle mich hundertprozentig fit», sagte Massa schon zur Halbzeit seines zweitägigen Testprogramms: «Ich bin bereit, Rennen zu fahren, und ich bin glücklich, wieder dort zu sein, wo ich vor meinem Unfall war.»

Schnellster am Vortag nach 102 Runden, Bestzeit am 2. Februar nach 124 Runden: Insgesamt absolvierte Massa 904 Kilometer auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia, bevor er das Auto an Fernando Alonso übergibt. Nachdem Massa zum Auftakt auch seinen ehemaligen Teamkollegen, Formel-1-Rückkehrer und -Rekordweltmeister Michael Schumacher (3.) im Mercedes auf Distanz gehalten hatte, kam am zweiten der drei Testtage Ex-Champion Lewis Hamilton als Dritter im McLaren-Mercedes ebenfalls nicht an den Brasilianer ran. An beiden Tagen wurde ein Sauber (Pedro de la Rosa/Kamui Kobayashi) Zweiter.

Der Vize-Champion von 2008 will es im Ferrari in diesem Jahr wissen. Kontinuierlich arbeitete Massa an seinem Comeback, nachdem er in der Qualifikation beim Großen Preis von Ungarn mit seinem Ferrari mit fast 200 Stundenkilometern in die Reifenstapel gekracht war. Zuvor hatte ihn eine Metallfelder vom damaligen Williams-Autos seines Landsmanns Rubens Barrichello getroffen. Intensivstation, künstliches Koma, Augenoperation - Massa überstand letztlich alles ohne Folgen.

Während seiner Rekonvaleszenz schraubten die Ferrari-Ingenieure am neuen Auto des Brasilianers und seines hochkarätigen Teamkollegen, dem zweimaligen Weltmeister Alonso. «Ich habe mich ziemlich gut in dem F10 gefühlt», erzählte Massa. Zu gewinnen hänge nicht nur von der Qualität der Arbeit ab. «Es hängt auch davon ab, was die Konkurrenten gemacht haben», betonte Brasilianer. «Aber sicherlich ist dieses Auto nicht langsam.», sagte er.

«Ganz klar, Ferrari hat ein gutes Auto», versicherte auch der ehemalige Scuderia-Stratege Ross Brawn, mittlerweile Mercedes-Teamchef, in einem Interview auf der Homepage des Magazins «autosport». Alonso will das auch gegen Schumacher am 3. Februar beweisen.  Mehr Formel 1

 
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