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„Wir müssen jetzt zusammenhalten“
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Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt 19. Februar 2012 18:55 Uhr

Ohne Holston und Fenn nach Moskau – Strasser: Seit Pokalspiel sind wir im Tief

„Wir müssen jetzt zusammenhalten“

Quakenbrück. Es waren nur ein paar Schritte, doch sie fielen schwer. Noch einmal kamen die Dragons zum Kreis zusammen, noch einmal sammelten sie sich. Doch während die Berliner hüpften, schlichen die Dragons wie gebrechliche Wesen übers Feld. Die Kraft fehlte.

 
David Holston gegen Derrick Allen. Foto: dpa  Vergrößern

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„Ich habe das Gefühl“, sagte Johannes Strasser, „dass wir seit dem Pokalspiel in einem Tief stecken.“ 65:79 verloren sie vor eineinhalb Wochen in Bayreuth gegen Bamberg. „Seitdem sind wir körperlich und im Kopf müde.“

Gegen Alba absolvierten die Dragons ihr 36. Pflichtspiel. „Keiner unserer Spieler ist so ein Pensum gewohnt“, betonte Trainer Stefan Koch: „vor allem nicht die anstrengenden Reisen.“ Und am Montag geht es weiter nach Moskau. Tags darauf tritt das Team bei Triumph Lyubertsy in der Eurochallenge an. Darren Fenn, der bereits in Berlin mit einem Magen-Darm-Virus fehlte, wird nicht dabei sein. Auch David Holston fehlt. „Die Grippe ist schon besser“, sagte er. Probleme macht der Fuß. Gegen Bamberg hatte er eine Prellung erlitten, er soll eine Pause einlegen.

Eigentlich könnten die alle gebrauchen. Es geht nicht, es geht ja weiter. Schlag auf Schlag. Am Samstag kommt Ulm, kurz darauf Izmir, und dann müssen die Dragons nach München. Es gibt leichtere Aufgaben. Das Problem ist nicht alleine die fehlende Regeneration oder die Gefahr des langsam aufsteigenden Lagerkollers. Es ist auch das fehlende Training. „Wir werden in der Ausführung unserer Prinzipien immer schlechter“, sagte Koch.

Es ist eine seiner Stärken, dass er nicht nur seine Spieler, sondern auch sich selbst hinterfragt. So meinte er: „Vielleicht sollten wir künftig die Einheit vor dem Spiel weniger darauf verwenden, uns auf den Gegner einzustellen, und uns mehr auf uns konzentrieren.“ Was auch immer er tun wird, er weiß: „Ich kann nur den Weg vorgeben. Ihn gehen müssen die Spieler selbst.“

Sie müssen es gemeinsam tun, das meinte zumindest Strasser. „Wir müssen zusammenhalten und uns da wieder rauskämpfen“, sagte er. Und dann mahnte er noch: „Wir dürfen das jetzt auch nicht größer machen, als es ist, und zu viel umstellen, sonst verkrampfen wir nur.“

Jede Mannschaft habe im Januar oder Februar schon mal so ein Loch, sagte Strasser. Das beste Beispiel hatten die Dragons vor der Nase: Alba. Auch sie schwächelten. Kraft- und saftlos waren sie in den letzten Wochen davor. Aber am Samstag, da hüpften sie wieder.

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