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Artland Dragons: 70:94-Niederlage gegen Alba Berlin
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Koch: Wir sind leer

Artland Dragons: 70:94-Niederlage gegen Alba Berlin

Von Susanne Fetter aus Berlin. Ausgelaugt, leer und geknickt: Ohne Kapitän Darren Fenn und mit zwei angeschlagenen Spielern haben die Artland Dragons bei Alba Berlin eine deftige Niederlage erlitten. Mit 70:94 (34:46) unterlagen die Quakenbrücker Bundesliga-Basketballer und verloren damit auch den direkten Vergleich gegen den Tabellennachbarn.

 
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Die Artland Dragons mussten in Berlin eine Niederlage einstecken. Foto: dpa Basketball Bundesliga 23. Spieltag: ALBA Berlin - Artland Dragons am Samstag (18.02.2012) in der o2 World in Berlin. Der Berliner Dashaun Wood (M) wirft gedeckt von den Artland-Spielern Nathan Peavy (l) und Guido Grünheid (r) auf den Korb. Foto: Florian Schuh/dpa Basketball Bundesliga 23. Spieltag: ALBA Berlin - Artland Dragons am Samstag (18.02.2012) in der o2 World in Berlin. David Holston von den Artland Dragons (l) versucht an Derrick Allen (r) von Alba vorbeizukommen. Foto: Florian Schuh/dpa Basketball Bundesliga 23. Spieltag: ALBA Berlin - Artland Dragons am Samstag (18.02.2012) in der o2 World in Berlin. Der Berliner Bryce Taylor (2vl) spielt im Sitzen einen Pass auf seinen Teamkollegen Dashaun Wood (r). Foto: Florian Schuh/dpa Basketball Bundesliga 23. Spieltag: ALBA Berlin - Artland Dragons am Samstag (18.02.2012) in der o2 World in Berlin. Bryce Taylor von Alba (2vr) blockt einen Wurf von Guido Grünheid (r) der Artland Dragons. Foto: Florian Schuh/dpa asketball Bundesliga 23. Spieltag: ALBA Berlin - Artland Dragons am Samstag (18.02.2012) in der o2 World in Berlin. Guido Grünheid von den Artland Dragons (2vr) blockt einen Wurf des Alba-Spielers Marko Simonovic (r). Foto: Florian Schuh/dpa Basketball Bundesliga 23. Spieltag: ALBA Berlin - Artland Dragons am Samstag (18.02.2012) in der o2 World in Berlin. Nathan Peavy von Artland (l) versucht sich gegen Derrick Allen (M) von Alba durchzusetzen. Foto: Florian Schuh/dpa

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„Im Moment machen wir eine schwierige Phase durch. Das war unser 36. Pflichtspiel. Ich habe das Gefühl, das wir leer sind“, sagte Dragons-Trainer Stefan Koch, für den das Spiel zur „Unzeit“ kam.  Darren Fenn war nicht mit nach Berlin gefahren. Der Kapitän musste wegen eines Magen-Darm-Virus passen. Nathan Peavy (Prellung am Oberschenkel) und Spielmacher David Holston (Grippe), die am Mittwoch gegen Gießen gefehlt hatten, gingen angeschlagen in die Partie.

„Das alles darf aber keine Entschuldigung sein“, fügte Koch an: „Ich bin sehr enttäuscht, wie wenig Fokus wir heute hatten.“

Die Dragons starteten gut, führten nach fünf Minuten mit 10:4. Dann nahm Albas Trainer Gordon Herbert eine Auszeit. Anschließend zogen die Hausherren, angeführt von einem überragenden DaShaun Wood  (30 Punkte), mit einen 11:0-Lauf auf 15:10 davon. Die Dragons erzielten in den zweiten fünf Minuten des ersten Viertes nur noch zwei Punkte, und lagen nach den ersten zehn Minuten bereits 12:20 zurück. Nur vier Rebounds sicherten sich die Dragons im ersten Viertel, Alba holte 16. Abpraller. Kontinuierlich bauten die Berliner, die mit einer Menge Wut im Bauch in die Partie gestartet waren, davon. Am Mittwoch waren sie gegen Braunschweig aus dem Pokal ausgeschieden.

Ende des dritten Viertels betrug die Führung der Berliner über 20 Punkte. Im vierten Spielabschnitt kamen die Dragons noch einmal bis auf zwölf Punkte heran (69:81) und hatten die Möglichkeit, den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Das Hinspiel gewannen sie mit acht Punkten. Dann aber nutzte Alba zwei Ballverluste der Dragons und zog erneut davon. 

Bis Montag bleiben die Quakenbrücker in Berlin, von dort fliegen sie dann zum Eurochallenge-Spiel nach Moskau. Ob Kapitän Fenn in der Zwischenzeit zur Mannschaft stoßen wird ist fraglich. Ebenso offen ist der Einsatz von Holston. Gut möglich, dass die Dragons ihrem angeschlagenen Spielmacher eine Pause gönnen.

 


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