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Tippspiel
Artland Dragons
6000 Plätze – Oldenburg gönnt sich dritte Arena
Oldenburg. „Das Halbfinale sollte Pflicht sein“, gab Exnationalspieler Pascal Roller vor der Saison als Einschätzung preis. Ganz so weit geht Hermann Schüller als Geschäftsführer (noch) nicht, wenn es um die Vorgabe für die EWE Baskets Oldenburg geht. „Erst mal die Play-offs erreichen, dann sehen wir weiter“, sagt der sachlich geprägte Kaufmann und früher aktive Spieler.
Und das nicht erst seit der letzten Saison, als die Oldenburger hoch gehandelt zum Auftakt der Play-offs ausschieden. Damals gegen Alba Berlin, den Exmeister, der schließlich erst in fünf Finals dem Titelverteidiger Bamberg unterlag. Also keine Schande für Oldenburg, gegen eines der beiden besten deutschen Teams ausgeschieden zu sein.
Doch die Messlatte liegt hoch bei dem BBL-Dauerbrenner, der 2000 zum vierten Mal aufstieg und in zehn Jahren achtmal in die Play-offs zog, noch höher, seit die Baskets 2009 den Traum vom ersten Titelgewinn wahr machten in unvergesslichen Finals gegen Bonn. Damals wie heute mit einer wirklichen Mannschaft, dazwischen mit einer Ansammlung von Einzelkönnern, die schlichtweg keine Mannschaft waren und wurden, ohne dass es Krach gab. Einfach: Es passte nicht.
Jetzt sieht es anders aus, denn Trainer Predrag Krunic, in den Augen von Schüller genau der richtige Mann an dieser Position nun schon in der fünften Saison, hat ein Team um den einzig verbliebenen Rickey Paulding zusammengestellt, das wirklich als Mannschaft auftritt. Und das überwiegend erfolgreich mit nur wenigen Aussetzern nur dann, wenn sie die Geduld verliert. Und/oder an einem Tag, an dem mehreres zusammentrifft wie in der Hinrunde dieser Saison beim aus ihrer Sicht erschreckend deutlichen 81:99 ausgerechnet gegen die Artland Dragons. Und das ausgerechnet in der eigenen EWE-Arena, einer Beton-Festung mit 3148 Plätzen, die 2005 rund gebaut werden musste, weil es Stadtväter so wollten, sprich Ecken verschenkt und deshalb nur 3148 Zuschauer fassen kann.
Eine Kapazität, die längst nicht mehr sowie für große Ziele ohnehin nicht ausreicht. Ein Grund mehr für die Stadt-Oberen und deren Anteil an der Betreiber-Gesellschaft, die bis April 2013 ganz neue Dimensionen für die EWE Baskets und deren Namensgeber und Hauptsponsor sowie drei Großsponsoren öffnet: 6000 Plätze bietet die neue Arena neben der Weser-Ems-Halle. 4000 dürften die Baskets auf Anhieb, 5000 alsbald füllen, um dann die 6000er-Marke anzupacken.
Im Moment sind sie so gut wie immer ausverkauft mit 3148, bringen morgen zum Derby in die Artland-Arena (Anwurf 14.50 Uhr wegen TV-Übertragung bei Sport1) eine lautstarke Kulisse und ein sorgenfreies Team mit. Bobby Brown als Ex-NBA-Profi führt Regie, Ronnie Burrell und Ex-Drache Adam Chubb sind ebenso die Zuverlässigkeit in Person wie Paulding und Kenny Hasbrouck sowie Robin Smeulders die großen Alternativen. Schließlich ist Revanche angesagt für eine der klarsten BBL-Niederlagen dieser Saison – kassiert ausgerechnet gegen den Nachbarn aus Quakenbrück.
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Aber der Herr Beckmann scheint wohl ein paar anderen Quellen für seine berichte zu nutzen.....
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