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Hilliard wieder dabei: Das war eine schwere Zeit – Grünheid: Wir sind auch stolz
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Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt 31. Januar 2012 22:17 Uhr

„Ich wollte einfach wieder spielen“

Hilliard wieder dabei: Das war eine schwere Zeit – Grünheid: Wir sind auch stolz

Quakenbrück. Vier Punkte, so viele hatte Anthony Hilliard in seinem letzten Spiel für die Artland Dragons erzielt. Es war am 17. Dezember in Oldenburg. Danach hatte er neun Spiele lang in zivil auf der Bank gesessen, weil die Dragons einen Ausländer zu viel im Kader hatten. „Das war wirklich eine schwere Zeit für mich“, gestand er: „Aber die Jungs haben mir alle sehr geholfen.“

 
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Zielgerichtet: Drache Johannes Strasser zieht zum Korb. Brandon Thomas (links) und Anthony King Anthony Hilliard Anthony King (rechts), Roel Moors (links) und Michael Roll Bryan Bailey zwischen Michael Roll und Ralph Biggs Anthony King mit dem Rücken zum Korb. Anthony King gegen Salah Mejri. Jean Mwema und Brandon Thomas Anthony Hilliard Anthony Hilliard Belgische Fans in Quakenbrück. Anthony Hilliard und Salah Mejri Nathan Peavy gegen Darnell Wilson Brandon Thomas und Roel Moors

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Zehn Minuten musste er gestern bei der Partie gegen Antwerpen noch auf der Bank sitzen, dann durfte er endlich wieder mitspielen und hatte gleich eine verantwortungsvolle Aufgabe. Der Flügelspieler warf für die Artland Dragons den Ball nach der ersten Viertelpause ein.

Weil Adam Hess seit Montag einen deutschen Pass hat, ist Hilliard wieder mit dabei. Sein Gesichtsausdruck war wie immer: leicht gleichgültig. Innerlich aber freute sich der 25-Jährige ungemein. Nach der Partie. strahlte er über das ganze Gesicht als er sagte: „Ich wollte einfach wieder spielen, der Mannschaft helfen und gewinnen.“ Es hat geklappt.

Die Dragons stehen damit im Viertelfinale der Eurochallenge. „Der Coach hat uns vorher gesagt, das wäre der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, den wollten wir erreichen“, sagte Guido Grünheid: „Und ein bisschen stolz sind wir darüber auch.“ Noch nie hatte es der Verein unter die besten Acht eines europäischen Wettbewerbs geschafft. „Jetzt wollen wir auch den Gruppensieg“, kündigte Dragons-Coach Stefan Koch an. Der Grund ist klar: Der Gruppenerste bekommt in den Play-off-Partien („best of three“) Heimvorteil. „Der ist sogar wichtiger, als irgendeiner Mannschaft aus dem Weg zu gehen“, betonte er.

Gestern war er zufrieden mit seinem Team. „Wir haben gegen die aktuell beste Defense-Mannschaft des Wettbewerbs 81 Punkte erzielt“. Auch Eddy Casteels, der Coach der Belgier, fand lobende Worte. „Wir haben sehr viele Chancen kreiert gegen eine Mannschaft von dieser hohen Qualität. Damit kann ich leben.“ Leben konnten damit offensichtlich auch die Fans. Etwa 50 hatten die Mannschaft begleitet, gut Stimmung gemacht, und am Ende sogar einen rot-weißen Konfettiregen auf die Giants niederprasseln lassen.

„Sie haben uns viel Mühe bereitet“, erklärte Nathan Peavy und auch Hilliard meinte: „Das war ganz schon harte Arbeit heute, aber wir haben ja eine richtig gute Mannschaft.“ In der wollte er unbedingt wieder spielen. „Klar hätten mich die Drachen gehen lassen“, sagte er: „Aber ich wollte gerne weiter in einem Gewinnerteam sein. Wir können um die Meisterschaft und den Titel in der Eurochallenge spielen.“ Und er ist wieder mit dabei. Zum Einstand gab es vier Punkte.


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