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81:71 – Dragons in Europa so weit wie nie
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Play-offs im März sicher

81:71 – Dragons in Europa so weit wie nie

Quakenbrück. Viertes Spiel, vierter Sieg. Was noch mehr zählt als der glanzlose, aber nie gefährdete 81:71-Erfolg (40:31) gegen die Antwerpen Giants: Die Artland Dragons landeten international ihren bisher größten Erfolg. Denn die Quakenbrücker Basketballer stehen erstmals im Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs, sprich in den Play-offs der Euro-Challenge.

 
 
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Einer gegen Drei: Drache Nathan Peavy setzt sich gegen die Antwerpener Übermacht um Wilson (Nr. 8) durch. Fotos: Rolf Kamper Brandon Thomas (links) und Anthony King Anthony Hilliard Anthony King (rechts), Roel Moors (links) und Michael Roll Bryan Bailey zwischen Michael Roll und Ralph Biggs Anthony King mit dem Rücken zum Korb. Anthony King gegen Salah Mejri. Jean Mwema und Brandon Thomas Anthony Hilliard Anthony Hilliard Belgische Fans in Quakenbrück. Anthony Hilliard und Salah Mejri Nathan Peavy gegen Darnell Wilson Brandon Thomas und Roel Moors

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Entsprechend strahlte Manager Alexander Meilwes. und meinte: „Das ist ganz still und heimlich der größte Erfolg der Dragons“. Ins gleiche Horn stieß Trainer Stefan Koch, der gestand, erst in den letzten Tagen sich klar geworden zu sein über die Bedeutung dieses Erfolges. „Dafür hat die Mannschaft ein Kompliment verdient“, meinte der Coach, der es als „schöne Sache“ empfand, im vierten Spiel der Zwischenrunde in diesem Wettbewerb den vierten Sieg gelandet zu haben und damit in den Play-offs zu stehen. Vorzeitig vor den beiden Spielen in Moskau und gegen Izmir nach nun zweiwöchiger internationaler Pause. Im März geht es dann am 13., 15. und 20. gegen das spanische t Team aus Baloncesto oder Besiktas Istanbul im Modus Best of three mit dem Bonus für die Dragons als augenscheinliche Erste ihrer Gruppe, im ersten und – wenn erforderlich - dritten Spiel Heimrecht zu haben.

Das Spiel: Dabei finden die Dragons bescheiden an. Genau 3:48 Minuten mussten die Fans stehen bleiben, bis der erste Korb von Peavy zum 2:4 fiel und sie sich traditionell setzen durften. Auch danach taten sich Holston & Co. schwer, indem sie nicht präsent genug waren unter dem eigenen Korb sowie zu wenig Bewegung im Angriff zeigten beim 9:7 (6.) als erster Führung sowie 17:15 nach zehn Minuten. Mit mehr Druck begann das zweite Viertel dank Bailey und Hilliard, erstmals nach neun Spielen wieder dabei, sowie einem Dreier von Hess zum 27:17 (14.). Jetzt lief das Spiel weniger wild, dafür zwingender, auch wenn Koch durchwechselte, dabei aber Holston zum 36:23 (17.) und Hess zum 39:25 (18.) jeweils per Dreier die Angriffslust von Black (13 Punkte) konterten zum 41:30 zur Halbzeit. Der Neustart sah gut aus, weil erst King zupackte und traf, dann Holston zum 50:34 (23.) und Thomas zum 55:38 (24.) jeweils per Dreier für die klarste Führung sorgten. Alles klar? Nein, denn die Dragons ließen den Giants zu viel Freiheiten. So schmolz der Vorsprung von 17 auf acht Punkte beim 62:54 nach drei Vierteln. Und die 30 belgischen Fans waren aus dem , Häuschen. Noch mehr beim Dreier von Roll zum 57:62 (31.). Doch die Dragons kamen wieder, konterten auch die beiden weiteren Dreier von Roll, als der Vorsprung sogar auf fünf Punkte schrumpfte. Die Freiwürfe von King und der Dreier von Grünheid zum 75:65 (37.) beseitigten letzte Zweifel, wenn sie überhaupt da waren, am Sieg.

Die Wertung: Kein Spieler überragte, aber alle passten sich ein. King überzeugte mit Konzentration, Grünheid und Peavy mit soliden Aktionen, ebenso Strasser und Hess sowie Hilliard bei seinem Comeback. Holston musste öfter für Bailey auf die Bank, als ihm lieb war, Doch bei zehn Akteuren logisch. Fenn kam wenig ins Spiel, Thomas hielt sich bescheiden zurück.

Die Perspektive: Auch mit solider Vorstellung ohne Glanz lässt sich gewinnen - sicher nicht so leicht am Samstag gegen Oldenburg, doch die Dragons haben mehr Potenzial, als sie gestern auf das Parkett bringen mussten.


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