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Koch: Riesenchance für den Verein - Dragons wollen gegen Antwerpen Matchball verwandeln
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Koch: Riesenchance für den Verein - Dragons wollen gegen Antwerpen Matchball verwandelnKoch: Riesenchance für den Verein - Dragons wollen gegen Antwerpen Matchball verwandeln
sfe Quakenbrück. Stefan Koch ist nicht gerade dafür bekannt gerne und viel zu übertreiben. Vor der Partie gegen die Antwerpen Giants heute Abend (19.30 Uhr) in der Artland Arena spricht der Trainer der Dragons von einer „Riesenchance für den Verein“. Mit einem Heimsieg gegen die Basketballer aus Belgien können die Quakenbrücker in das Viertelfinale der Eurochallenge einziehen. Unter den besten acht Teams in einem europäischen Wettbewerb, das schaffte der Klub noch nie.
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Wie ist die Ausgangslage? Mit drei Siegen aus drei Spielen führen die Drachen die Tabelle der Gruppe L der Zwischenrunde an mit sechs Punkten – Izmir ist Zweiter (5), danach kommen Antwerpen (4) und Moskau (3). „Damit haben wir die beste Ausgangssituation in der Gruppe, keine Frage“, sagt Koch. Heute kann sein Team den Matchball verwandeln. Dennoch warnt der Trainer: „Wir müssen auch aufpassen. Wenn Antwerpen heute gewinnt, sind sie wieder im Geschäft dabei.“
Wie ist Antwerpen drauf? Sehr gut. Die Mannschaft hat zuletzt in der Eurochallenge Moskau mit 83:58 besiegt und in der heimischen Liga beim 68:49 gegen Ostende überzeugt. Sieht man sich die Ergebnisse an, erkennt man die Stärke der Belgier: Die Verteidigung. Auch im Hinspiel gegen die Dragons ließen die Giants nur 63 Punkte zu. „Sie spielen nur Mann-Mann-Verteidigung“, sagt Koch: „Aber sie haben alle ihre Prinzipien sehr gut verinnerlicht.“ Zudem hat sich die Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel noch verstärkt mit dem 2,06 Meter großen Alan Wiggens. „Er ist ein Vierer, der mit dem Gesicht zum Korb spielt und ein sehr guter Rebounder ist“, sagt Koch. Am Wochenende fehlte für den US-Forward noch die Spielberechtigung. „Wir gehen aber davon aus, dass er dabei sein wird“, sagt Koch. Mit dabei ist Aufbauspieler Bryan Hopkins, der im Hinspiel verletzt fehlte.
Auf wen muss man achten?Vor allem auf Tim Black. „Er hat gegen Ostende 23 Punkte gemacht und sechs Assists gegeben“, berichtet Koch: „Und das in einem Spiel, in dem Antwerpen nur 68 Zähler erzielte.“ Der kleine Aufbauspieler ist in der Bundesliga ein alter Bekannter, von 2004 bis 2008 spielte er für Paderborn.
Auf was setzen die Dragons? Auch auf die Heimstärke. In Antwerpen trafen sie nur 41 Prozent ihrer Würfe. „Ich denke mit unserem Publikum im Rücken werden wir diesmal keine so schlechte Quote haben“, hofft der Trainer. Zudem ist Anthony King wieder fit. Er war in Antwerpen angeschlagen, spielte nur 12 Minuten und hatte sechs Ballverluste.
Was ist mit Hilliard? Nach der Einbürgerung von Hess (siehe oben), der ab sofort als Deutscher spielt, haben die Dragon eine Ausländer-Position frei. Anthony Hilliard kann schon gegen Antwerpen ins Team zurückkehren. Ein Deutscher muss dafür pausieren. Diesmal wird das Florian Hartenstein sein, der mit einer Grippe flach liegt. „Wie wir das künftig regeln, entscheiden wir noch“, sagt Koch, der sich über die Einbürgerung von Hess freut. Auch, weil es das Team stärkt? „Ich hoffe es“, sagt er: „Aber wir müssen aufpassen, dass mit der großen Rotation keine Eifersüchteleien entstehen. Nur wenn wir diesen Krebs nicht in unsere Mitte lassen, sind wir nicht nur auf dem Papier stärker, sondern auch faktisch.“
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