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Grünheid denkt an später – „Solange die Knochen halten“
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Autor: Winfried Beckmann 24. Oktober 2011 20:06 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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Marius S. Dienstag, 25. Oktober 2011 00:19 Uhr

Jeden Tag am Schreibtisch

Grünheid denkt an später – „Solange die Knochen halten“

Quakenbrück. Er muss sich nichts mehr beweisen, was Basketball betrifft. Und doch hat Guido Grünheid der Ehrgeiz noch einmal gepackt – exakt, seit der mit dem Gardemaß von 2,08 Meter Körpergröße ausgestattete Forward nach dem Abstieg mit dem Mitteldeutschen BC aus der BBL noch einmal die Bundesliga anpackt.

 
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Mobil: Guido Grünheid vor der Hohen Pforte Foto: Rolf Kamper

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Der gerade 29 Jahre jung gewordene Ex-Nationalspieler bekam zwar ein Angebot, weil der MBC in Weißenfels ihn gerne halten und mit ihm als Leitfigur die sofortige Rückkehr in die BBL anpacken wollte. Doch als Grünheid eine Offerte aus Quakenbrück erhielt, zögerte er nach eigenen Angaben „keine Sekunde“.

„Wenn man die Chance hat, in einer Spitzenmannschaft zu spielen“, bekennt der Neu-Drache, der natürlich vor seinem Wechsel aus Sachsen in das Artland auch die oft zitierte Geschichte vom „gallischen Dorf“ gehört hatte. Doch er wusste vor allem um die Qualität von Struktur und Management, um das Umfeld der Dragons, weshalb er „Ja“ sagte.

Und er hat es bisher keine Sekunde bereut, sondern fühlt sich sportlich wie privat „sehr wohl“ in der bereits lieb gewonnenen Kleinstadt. Langeweile kennt er ohnehin nicht, schätzt eine Abwechselung, denn neben Training und Spielbetrieb zählt für Grünheid noch ein weiteres Standbein: sein Fernstudium in „BWL auf Englisch“. Etwas, was nebenbei gut zu machen ist, wobei er sich in die Pflicht nimmt, pro Tag eineinhalb Stunden etwa für das Studium daheim am Schreibtisch zu tun. Mit dem Ziel Abschluss 2013. Was dann wird? „Das hängt davon ab, wie ich mich dann fühle“, sagt Grünheid, der so lange sein zum Beruf gemachtes Hobby Basketball betreiben möchte, „wie die Knochen mich tragen“.

Verletzungen blieben nicht aus in einer Karriere, die mit jeweils drei Pokalsiegen und drei nationalen Titelgewinnen mit Alba Berlin beziehungsweise Köln reichlich Highlights brachte. Satt ist er dennoch keineswegs, eher neu hungrig mit den Dragons, denn er weiß um die gute Adresse und die hohe Qualität, die hier seit Jahren gepflegt wird.


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Marius S., Dienstag, Oktober 25, 2011 um 00:19 Uhr Beckmanns Ortskenntnisse auffrischen. Seid 1990 gehört Weißenfels dem Bundesland Sachsen-Anhalt an.Quakenbrück gehört doch auch nicht zu Sachsen, nur weil das Wort in NierderSACHSEN steckt. Bitte aufpassen bei solchen Aussagen, oder vielleicht die Geographiekenntnisse auffrischen Herr Winfired Beckmann. Die neuen Bundesländer bestehen nicht nur aus Sachsen, auch wenn das viele Westdeutsche denken.
Wir vermissen Guido hier sehr beim MBC, auch wenn er ein schlechter Freiwurfschütze ist.
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