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Artland Dragons im vierten Halbfinale der Play-off-Spiele - Koch: Saison heute nicht zu Ende
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Artland Dragons im vierten Halbfinale der Play-off-Spiele - Koch: Saison heute nicht zu EndeArtland Dragons im vierten Halbfinale der Play-off-Spiele - Koch: Saison heute nicht zu Ende
bec Quakenbrück. Alles oder nichts? Was heißt hier nichts, wenn die Artland Dragons heute (15 Uhr, Artland-Arena, live in Sport1) nicht alles erreichen, sprich den zweiten Sieg im vierten Halbfinal-Play-off-Spiel gegen die Brose Baskets Bamberg verpassen und damit ausscheiden? Denkbar, naheliegend sogar nach der 61:84-Packung am Mittwoch in Spiel drei in Bamberg. Doch wer an heute vor einer Woche denkt, als die Quakenbrücker mit 86:72 triumphierten, der traut ihnen auch heute gegen den Titelverteidiger etwas zu.
„Ich würde gern noch weiterspielen, und das geht allen anderen genauso“, betont Trainer Stefan Koch, der beim Blick zurück auf den letzten Samstag sagt: „Da haben wir gezeigt, dass wir Bamberg schlagen können. Und das wollen wir jetzt noch mal schaffen, weil sonst die Saison zu Ende ist“. Eine Tatsache, die jedem glasklar ist – auch nach der Abfuhr am Mittwoch, die nur kurzzeitige Wirkung erzielte. „Am Tag danach gab es noch hängende Köpfe, aber heute habe ich wieder Optimismus und Frische gespürt“, erzählt Koch.
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Die erfreulichste Nachricht: Alle sind fit – bis auf die weiter verletzt ausfallenden Alexander Seggelke (Handbruch) und Johannes Strasser (Meniskusriss), deren Fehlen der Coach natürlich schmerzhaft spürt und entsprechend bedauert, „weil das schon einen Unterschied zu Bamberg ausmacht“. Doch es ist auch laut Koch eben „nicht zu ändern“, eher das Abwehrverhalten, die Nachlässigkeiten in der Ballbewegung sowie die klägliche Bewegung im Angriff am Mittwoch, wofür zum Beispiel 18 Ballverluste, nur sechs Assists und dürftige 34 Prozent Trefferquote insgesamt bei 2 von 17 Dreiern stehen.
Koch: „Wir haben den Jungs das Video gezeigt und gesagt: Schaut hin. Und ihnen klargemacht, wie weit sie von den normalen Dingen entfernt waren.“ Was der Coach schlichtweg mit „schlampig“ bezeichnet und heute mit dem Anwurf abgestellt wissen will, um mithilfe der Fans – 2700 gegen 300 Bamberger – noch einmal den Hebel umzulegen, mit dem Sieg zum 2:2 auszugleichen und den Favoriten ins entscheidende fünfte Spiel am Dienstag in Bamberg zu zwingen.
So ist jeder gefordert, nicht nur Rice (Mittwoch Wurfbilanz 1/10), Fenn (3/8), Peavy (2/9) und Kurz (12/4), denn Bamberg kann einzelne „Schwächler“ wie Jacobsen (4 Punkte) am letzten Samstag und Roberts (4) am Mittwoch verkraften, weil die Bank alternativ besetzt ist.
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