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Die 56. E-Mail war entscheidend: Robert Kurz bekommt Freigabe für Artland Dragons
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Autor: Winfried Beckmann 03. Februar 2011 19:21 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Vor Spiel gegen Ulm

Die 56. E-Mail war entscheidend: Robert Kurz bekommt Freigabe für Artland Dragons

Quakenbrück. Als ob jemand mitgedacht hat! Fünf Minuten vor Beginn des Trainings am Donnerstagabend kam die erlösende Nachricht, sprich Freigabe, sodass Robert Kurz fünf Minuten später mit dem Team trainieren durfte und Samstag (20 Uhr, Artland-Arena) gegen ratiopharm Ulm sein Debüt bei den Artland Dragons geben kann.

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„Sehr seltsam gelaufen“, kommentierte Manager Marko Beens das Hin und Her bei zeitraubenden Bemühungen der Quakenbrücker, beim Weltverband FIBA die zunächst erteilte, dann auf Intervention des spanischen Verbandes und des Klubs CB Granada zurückgenommene Freigabe für den 25-jährigen Amerikaner doch zu erwirken. Die 56. (!) E-Mail am Donnerstag gab das „grüne Licht“, ohne dass Beens letztlich klar wurde, warum das erste „Ja“ nicht Bestand behalten habe.

Der Widerruf war begründet worden mit einer möglichen Verletzung der Agenten-Regelung. Laut Weltverband darf nur ein Agent die Interessen eines Spielers vertreten. In Wirklichkeit hatte freilich der Präsident des abgebenden Klubs, der zugleich Präsident des europäischen Verbandes ULEB ist, die Rechtmäßigkeit der Kündigung von Kurz bestritten. Der Amerikaner hatte seinerseits auf ausgebliebene Zahlungen und damit einen Vertragsbruch seines bisherigen Arbeitgebers verwiesen.

Auf der Zielgeraden des Gerangels machte Beens stutzig, dass den Dragons eine zeitnahe Frist gesetzt wurde zur Stellungnahme, der spanische Verband/Klub jedoch mehr Zeit hatte. „Es ist vollbracht“, atmete der Manager jedoch postwendend durch und freute sich für Trainer Stefan Koch sowie Kurz, der sich bis dato nur allein fit gehalten hat, weil der geschlossene Arbeitsvertrag bis zur Freigabe keine Gültigkeit hatte und somit kein Versicherungsschutz bestand.


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