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Tippspiel
Artland Dragons
Skyliners: Herz und Muskeln
Was tun, wenn ein Spieler vor Ansteckung geschützt werden soll? In ein Einzelzimmer packen. Und wenn mögliche „Anstecker“ die von einer Grippe infizierten Ehefrau und Kinder sind? Ausquartieren. So verbrachte Darren Fenn zwei Nächte im Hotel in Quakenbrück, um seinen durch Dauereinsatz am Korb und Magenvirus ohnehin angegriffenen Körper nicht weiter „erwischen“ zu lassen vor dem Gang der Artland Dragons heute (18.30 Uhr, Ballsporthalle) bei den Skyliners Frankfurt.
Was bei den Dragons nicht anders aussieht, die nach der Rückkehr vom letzten Europa-Trip am Mittwochabend aus Zagreb die Zeit gleichermaßen zur Regeneration wie zur Verarbeitung einer schmerzhaften Niederlage nutzten. Verdaut? „Ich bin mir sicher, denn die Jungs haben sehr konzentriert im Training gearbeitet. Da sehe ich einen gewissen Trotz“, betont Trainer Thorsten Leibenath, der darauf setzt, „dass wir bis auf die erste Halbzeit in Bamberg in 2010 auswärts überwiegend eine positive Leistung gezeigt haben“. Was sich aber erst in einem Sieg in fremder Halle niederschlug, sodass heute in jeder Hinsicht gepunktet werden muss. „Bei einem Sieg sind wir wieder im Geschäft“, erklärt Leibenath vor dem Direktduell mit den Skyliners um einen Play-off-Platz. Fragt sich, wie die Dragons mit dem wurfstarken Allen und dem antreibenden Roller umgehen, ebenso mit dem nachträglich geholten Labovic, ehemals Topwerfer der Adria-Liga und Gegenspieler der Quakenbrücker im Vorjahr gegen Belgrad.
Gefragt sind Tempo und Intensität als Rezept gegen die gleiche Qualität beim Exmeister, der zu Hause von 13 Spielen nur drei gegen Berlin, Oldenburg und Bonn verlor, also eine Macht darstellt.








