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Skyliners: Herz und Muskeln
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Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 13. März 2010 06:00 Uhr


Skyliners: Herz und Muskeln

Was tun, wenn ein Spieler vor Ansteckung geschützt werden soll? In ein Einzelzimmer packen. Und wenn mögliche „Anstecker“ die von einer Grippe infizierten Ehefrau und Kinder sind? Ausquartieren. So verbrachte Darren Fenn zwei Nächte im Hotel in Quakenbrück, um seinen durch Dauereinsatz am Korb und Magenvirus ohnehin angegriffenen Körper nicht weiter „erwischen“ zu lassen vor dem Gang der Artland Dragons heute (18.30 Uhr, Ballsporthalle) bei den Skyliners Frankfurt.

 
Wieder vereint: Darius Hall (links) nach Mandelentzündung und Darren Fenn nach Mageninfekt. Foto: Rolf Kamper  Vergrößern

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Zudem sind die Lebensgeister bei Darius Hall nach Mandelentzündung und körperlicher Schlappheit zumindest wieder geweckt durch „Sonderschichten“ und „Nachsitzen“ nach acht Tagen ohne Training. Denn Fenn als „Mister Zuverlässig“ und Hall als Routinier, der am Dienstag 37 Jahre alt wird, sind ebenso wichtig wie jeder andere Akteur im Team der Quakenbrücker Korbjäger. Schließlich weiß Murat Didin als Sympathieträger der Skyliners auf der Trainerbank um die „Tiefe des Kaders als Artlands Stärke“, erwartet „viel Energie“ des Gegners und macht seinem Team klar: „Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir Herz und Muskeln zeigen.“

Was bei den Dragons nicht anders aussieht, die nach der Rückkehr vom letzten Europa-Trip am Mittwochabend aus Zagreb die Zeit gleichermaßen zur Regeneration wie zur Verarbeitung einer schmerzhaften Niederlage nutzten. Verdaut? „Ich bin mir sicher, denn die Jungs haben sehr konzentriert im Training gearbeitet. Da sehe ich einen gewissen Trotz“, betont Trainer Thorsten Leibenath, der darauf setzt, „dass wir bis auf die erste Halbzeit in Bamberg in 2010 auswärts überwiegend eine positive Leistung gezeigt haben“. Was sich aber erst in einem Sieg in fremder Halle niederschlug, sodass heute in jeder Hinsicht gepunktet werden muss. „Bei einem Sieg sind wir wieder im Geschäft“, erklärt Leibenath vor dem Direktduell mit den Skyliners um einen Play-off-Platz. Fragt sich, wie die Dragons mit dem wurfstarken Allen und dem antreibenden Roller umgehen, ebenso mit dem nachträglich geholten Labovic, ehemals Topwerfer der Adria-Liga und Gegenspieler der Quakenbrücker im Vorjahr gegen Belgrad.

Gefragt sind Tempo und Intensität als Rezept gegen die gleiche Qualität beim Exmeister, der zu Hause von 13 Spielen nur drei gegen Berlin, Oldenburg und Bonn verlor, also eine Macht darstellt.

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